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Generationenkonflikt Heikle Mischung am Arbeitsplatz

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Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist Mitglied der Generation X Quelle: Illustration: Birgit Lang

DIe Generation X - Jahrgänge 1965–1978 - Prägende Ereignisse: Deutscher Herbst, Nato-Doppelbeschluss, Mauerfall

Charakter In ihrer Kindheit war die wirtschaftliche Lage schlecht, oft arbeiteten beide Elternteile, die Scheidungsraten stiegen. Daher war die Generation, zu der auch Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gehört, nach der Schule oft alleine. Die Schlüsselkinder merkten früh, dass viele der vermeintlich sicheren Institutionen – sei es eine Ehe oder ein fester Arbeitsplatz – schnell verschwinden können. Und daher lernten sie, dass sie sich auf niemanden verlassen können – außer auf sich selbst. 

Verhalten als Angestellte Spannung, Spaß und der Wunsch nach Individualität treiben sie an. Wenn sie die nicht bekommen, sind sie schnell wieder weg. Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte hat sich jeder Fünfte aus der Generation in den vergangenen zwölf Monaten nach einem neuen Job umgesehen – mehr als alle anderen Jahrgänge. 40 Prozent gaben mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten als Hauptmotiv für einen Jobwechsel an. 

Verhalten als Führungskräfte Sie sind nach oben gekommen, weil sie spannende Aufgaben suchten, und nicht, weil sie Macht brauchten. Besonders auf Ältere wirken sie gelegentlich ruppig, denn sie führen Mitarbeiter gerne per knapper E-Mail und SMS.

Das optimale Büro der Generation X: Sie sind kreativ und arbeiten in kleinen Gruppen

Arbeitsstil Sie brauchen Bestätigung – ganz gleich, ob kreativer, intellektueller oder finanzieller Natur. Daher halten sie sich immer mehrere Optionen offen, falls etwas schiefgeht. Ihrem Beruf bleiben sie treu, nicht aber ihrem Arbeitgeber. 

Optimales Büro Sie sind kreativ, und daher achten sie auch auf die kleinen Details – Aussehen und Qualität der Büroräume sind ihnen wichtig. Da sie zu einem gewissen Einzelgängertum neigen, arbeiten sie höchstens in kleinen Gruppen. Am liebsten sind ihnen flexible Mehrzweck-Räume und mobile Arbeitsplätze. Nur 35 Prozent pochen auf einen eigenen Schreibtisch.

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