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Globaler Arbeitsmarkt Sieben gute Gründe für eine Karriere im Ausland

Ich bin dann mal weg: Sie träumen auch von Kapstadt statt Karstadt? Ein Job im Ausland lässt sich leicht wahr machen. Die Autoren Anne Jacoby und Florian Vollmers nennen sieben gute Gründe, warum Weggehen gut ist.

....oder Chinesisch oder Japanisch oder Finnisch: In welches Land auch immer Sie gehen, Sie lernen automatisch eine neue Sprache – und das mit vergleichsweise wenig Mühe, schreiben die Autoren Jacoby und Vollmers, deren Buch „Kapstadt statt Karstadt – So geht internationale Karriere heute“ kürzlich im Campus Verlag erschienen ist. „Ein echtes Glücksgefühl, wenn du dir im Small Talk nicht mehr die Zunge verknotest, sondern ganz fröhlich mitplaudern kannst.“ Quelle: dpa
Werte, Umgangsformen: Wer seinen Kiez verlässt, merkt schnell, dass woanders ganz andere Dinge wichtig sind und dass andere Kulturen nicht nur anders sprechen, sondern auch ganz anders denken. „Das relativiert den eigenen Blick auf das eigene Leben“, so Vollmers und Jacoby „Manche bisher unerfüllten Wünsche werden unwichtig, manches, was in der Heimat nervte, wird auf einmal wertvoll.“ Das stärkt die interkulturelle Kompetenz, denn Sie werden dadurch offener und toleranter – und wenn Sie dann auch mal über sich selbst lachen können, haben Sie auch bessere Laune. Quelle: dpa
Im Ausland interessiert sich niemand für Ihre nationalen oder individuellen Marotten. Es wird viele Situationen geben, in denen Sie sich selbst Hilfe organisieren oder sich ganz alleine aus verzwickten Lagen befreien müssen. „Das härtet ab“, schreiben die Autoren. „Und das macht auch geschmeidiger.“ Quelle: REUTERS
Fernab Ihres sozialen Milieus lernen Sie im Ausland ganz neue Leute kennen und treffen auf eine viel größere Bandbreite neuer Menschen die sich nicht sofort in irgendeine Schublade einsortieren lassen. Gleiches gilt umgekehrt – daraus folgt eine neue Offenheit auf beiden Seiten. Vollmer und Jacoby: „Super Chancen, ganz ohne Vorbehalte richtig tolle Menschen kennenzulernen. Oder sogar: lieben.“ Quelle: obs
Keine Frage, wer fremde Sprachen beherrscht, der hat auch bessere Jobchancen. Und noch mehr: „Wer via Auslandsabenteuer ein Land und seine Sitten auch noch gut von innen kennt, kann für seine Firma wertvolle Kontakte herstellen“, erklären die beiden Autoren. Das sei bares Geld wert – für die Firma und für Sie selbst. Quelle: dpa
„Wenn sich jemand in Südafrika schon einmal aus einem Buschfeuer befreit oder in Japan wochenlang auf ungefähr drei Quadratmetern gelebt hat, dann hat er spannendere Geschichten auf Lager als jemand, der seit seinem Schulabschluss im Einwohnermeldeamt seines Heimatstädchens Papiere gestempelt hat“, so Vollmers und Jacoby. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen. Quelle: dpa
Was immer in Ihren Leben noch passiert, die Erinnerungen an besondere Erlebnisse im Ausland bleiben für immer. Auch wenn Sie Job, Haus oder sogar Gesundheit verlieren. „Ein Job im Ausland“, sind Vollmers und Jacoby überzeugt, „wird immer etwas sein, das unvergesslich bleibt.“ Quelle: Getty Images
Den Autoren Anne Jacoby und Florian Vollmers ist ein solider Ratgeber gelungen: „Kapstadt statt Karstadt – So geht internationale Karriere heute“. Erschienen im Campus Verlag, ISBN: 978-3-593-50149-9.Anhand vieler Intervierwies mit Karriereexperten und Auswanderern, die von ihren Erfahrungen und ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten, können sich gerade Berufseinsteiger, die über eine Zeit im Ausland nachdenken, gut vorbereiten. Man muss kritisieren, dass einige der Daten, auf die sich die Autoren beziehen, leicht veraltet sind. Zum Beispiel beim Ranking zu den zehn beliebtesten Zielen deutscher Auswanderer, das von der Wirtschaftswoche im Jahr 2012 publiziert wurde. Auch die Grundlage für die Rangliste der nach Lebenshaltungskosten teuersten Städte der Welt hat schon mehr als drei Jahre auf dem Buckel. Trotzdem ist das Buch aus unserer Sicht lesenswert für alle, die mit dem Gedanken spielen, im Ausland zu arbeiten. Quelle: Handelsblatt Online
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