Google, Soundcloud & Co. Die schönsten Büros und Konferenzräume

Google ist in Sachen innovativer Arbeitsplatzgestaltung und inspirierender Atmosphäre ein Musterbeispiel. Doch auch andere Unternehmen haben schöne Konferenzräume. Ein Überblick.

Google "SuperHQ", LondonOb Mountain View, Mumbai oder München: Google ist in Sachen innovativer Arbeitsplatzgestaltung und inspirierender Atmosphäre ein Vorzeigebeispiel. Bei der Bürogestaltung von Googles Londoner Hauptquartier am Covent Garden durften sich die Innenarchitekten der Penson Group mal so richtig austoben. Herausgekommen ist ein knallbunter Stilmix aus riesigen Sofalandschaften, gemütlichen Sitzgruppen und einem Garten zum gemeinsamen Unkrautjäten. Viel Platz also für gemeinsames Arbeiten. Zugegeben – das schrille Interieur im opulenten Chesterfield-Design mag nicht jedermanns Geschmack treffen, einen Kontrast zum ewigtristen Grau-In-Grau klassischer Konferenzräume bietet es in jedem Fall. Google "SuperHQ" Quelle: PENSON
Google "SuperHQ", LondonDie Bürokonzepte des Internetgiganten sind bekannt dafür, anders zu sein. Der Platz für gemeinsames Arbeiten steht dabei immer im Mittelpunkt. Neben einem festen Arbeitsplatz für jeden Mitarbeiter bietet Googles Londoner „SuperHQ“ dieselbe Anzahl an gemeinsam nutzbaren Plätzen. Selbst die Bibliothek, sonst eher Ort der Ruhe und des konzentrierten Arbeitens, keinesfalls jedoch lebendiger Kommunikation, bietet mit seinen großen, kreisrunden Sofas eine Alternative zum eigenen Schreibtisch – und eben viel Platz zum gemeinsamen Arbeiten. Google "SuperHQ" Quelle: PENSON
Google "SuperHQ", LondonWeltweit hat Google mehr als 70 Niederlassungen in über 50 Ländern – und keine gleicht der anderen. Zuständig für die Gestaltung der Google Offices ist ein eigenes Team, das ortsansässige Architekten verpflichtet und die Mitarbeiter vor Ort einbezieht. Das Ergebnis ist immer ein verspieltes Arbeitsplatzdesign mit jeder Menge Lokalkolorit: Was in Zürich die Seilbahn-Gondeln, in Hamburg das "Schietwetter" oder Arbeitsplätze in Form stilisierter Ruderboote, sind in London Union Jacks oder typisch englische Stilelemente, wie etwa das „Velourmptious snug“, ein plüschiges Separee im Stile des Hinterzimmers eines britischen Pubs. Google "SuperHQ"
SoundCloud "Global Headquarter", BerlinNeben Startups scheinen vor allem auch Tech-Unternehmen, darunter Branchenriesen wie Google, Facebook oder Microsoft, wert auf eine inspirierende und innovative Arbeitsplatzatmosphäre zu legen. Eine kreative Umgebung fördert eben auch kreative Arbeit. Oder so. Ein Beispiel jedenfalls, was dabei herauskommen kann, wenn beide Welten aufeinandertreffen, liefert das Berliner Startup SoundCloud. Ihr „Global Headquarter“ auf dem Gründercampus „Factory Berlin“ bietet mit knapp 3000 Quadratmetern auf drei Etagen viel Platz für kreative Arbeit, egal ob alleine oder im Team: Insgesamt gibt es 16 verschieden große und unterschiedlich gestaltete Meetingräume, die alle nach Berliner Stadtteilen benannt sind. Im Kaminzimmer, von SoundCloud zur technikfreien Zone erklärt, kommt bei indirekter, warmweißer Beleuchtung, gemütlichen Loungemöbeln und einem knisternden Feuer, Wohnzimmeratmosphäre auf. SoundCloud "Global Headquarter" Quelle: SoundCloud
Spacebase Loft, Industriehafen Frankfurt„Die Art und Weise von Meetings verändern“. Das war das - zugegeben - sehr ambitionierte Motto von Julian Jost und Jan Hoffmann-Keining als sie ihren Job als Unternehmensberater an den Nagel hingen, um zusammen mit dem schwedischen Investor und Online-Reise Pionier Stephan Ekbergh eine weltweite Buchungsplattform für Workshop- und Meetingräume zu gründen. Das war im August 2014. Ihrem erklärten Ziel, die Welt vor öden, kastenförmigen und farblosen Meetingräumen zu retten, sind sie seitdem schon ein ganz großes Stück näher gekommen. Vom perfekt arrangierten Designer-Loft bis zu einer kompetenzbildenden Boxarena: Inzwischen hat Spacebase schon mehr als 2000 Räume in über 30 Städten und 12 verschiedenen Ländern im Angebot, darunter New York, Amsterdam, Tel Aviv, Kapstadt oder Berlin. Spacebase Loft Frankfurt Quelle: right. based on science
Spacebase Kreativloft, MünchenEs sind vor allem junge, dynamische Unternehmen und Freelancer, die sich nicht in öde Büros inmitten eintöniger Gewerbegebiete einmieten und in langweiligen Tagungsräumen der immergleichen Businesshotels konferieren. Doch auch die wirklich großen Konzerne der Old-Economy scheinen den Reiz der hippen Architektur auf den geteilten Büroflächen für sich entdeckt zu haben. Zu den Kunden von Spacebase gehören ebenso Riesen wie die Deutsche Bahn oder der Pharma- und Chemiekonzern Merck. Startup-Atmosphäre auf Zeit, wenn man so will. Spacebase Kreativloft München Quelle: Spacebase
OutOfOffice, MünchenTodschicke, lichtdurchflutete 420 Quadratmeter auf zwei Stockwerken im Herzen Münchens bietet das Unternehmen OutOfOffice aus Hamburg. Das Loft zeichnet sich vor allem durch sein dezentes Interieur, eine bodentiefe Fensterfront und großzügige Terrasse aus. Die zwei Etagen, die zusammen oder getrennt angemietet werden können, bieten reichlich Platz Workshops, Seminare, Tagungen, Pressekonferenzen oder Fotoshootings – technisches Equipment und ein voll ausgestatteter Gastro-Bereich inklusive. Neben München haben die Hanseaten auch zwei Locations in Frankfurt und Hamburg im Angebot, die dem stilvollen Loft in der bayerischen Landeshauptstadt in nichts nachstehen. OutOfOffice München Quelle: OutOfOffice
OutOfOffice, MünchenEin Highlight des Lofts ist ganz klar der direkte Zugang zur Grillterrasse mit spektakulärer Aussicht auf die Innenstadt Münchens. Der bereitgestellte Grill und die bequemen Sitzbänke laden einfach dazu ein, den Arbeitstag gemütlich auf der 60 Quadratmeter großen Terrasse unter dem Sternenhimmel der bayerischen Landeshauptstadt ausklingen zu lassen. OutOfOffice München Quelle: OutOfOffice
Sofa und verschiedene Sitzmöglichkeiten sowie Pflanzen im Sony Center in Berlin. Quelle: WeWork
Mindspace, BerlinNeben dem US-Startup WeWork ist mit Mindspace ein weiterer internationaler Coworking-Anbieter in Deutschland vertreten – diesmal aus Tel Aviv. Anfang 2016 eröffnete Mindspace seine erste Standorte in Berlin und Hamburg. In der Hauptstadt sind es inzwischen drei, ein weiterer soll Mitte des Jahres in München folgen. Das Konzept der vollmöblierten Arbeitsumgebung im Vintage- und Industrialdesign scheint also anzukommen: Auf jeweils rund 5000 Quadratmetern bietet das israelische Start-up mit einem Mix aus Wohnzimmer, Café und modernem, hochtechnologisierten Büro eine inspirierende Arbeitsatmosphäre für kleine und mittelgroße Unternehmen, Freischaffende oder junge Startups. Einzel- und Gemeinschaftsbüros, riesige Meetingräume, große, offene Küchen und Sitzecken erstrecken sich über mehrere Etagen. Neben voll ausgestatteten Arbeitsplätzen gehören Kaffeebars, ein individueller 24/7-Rundum-Service, Vergünstigungen für IT- und Finanzdienstleistungen und sogar Fahrräder zu den Extras. Mindspace Berlin Quelle: Mindspace
Ahoy!Berlin, BerlinViel Licht und viel Platz bietet auch der Coworking-Space Ahoy!Berlin: 2012 von Nikita Roshkow und Nikolas Woischnik in Charlottenburg gegründet, sieht sich das Unternehmen als Schiff, das Freiberufler, Gründer und Unternehmen zusammenbringt und über Austausch, Kooperation oder gemeinsame Veranstaltungen durch die unberechenbaren Strömungen und unsicheren Fahrwasser des Unternehmerdaseins schippert. Unterstützung finden Gründer beispielsweise im „Innovation Space“ von IBM. Neben der IT-Infrastruktur stellt der Technologiegigant die Möglichkeit zu direktem Kontakt mit IBM-Experten bereit. Ahoy!Berlin Quelle: Cornelius Diemer
Ahoy!Berlin, BerlinSeit der Gründung und einem Umzug nach Berlin Mitte hat sich die Fläche mehr als verzehnfacht. Auf den drei Etagen der inzwischen knapp 4500 Quadratmetern können Einzelpersonen und Unternehmen täglich oder auf einer monatlichen Basis voll ausgestattete Arbeitsplätze, ruhige Büros oder Konferenz- und Workshop-Räume mieten. Das nautische Thema spiegelt sich auch in der Gestaltung der offenen, lichtdurchfluteten Räume des Lofts wider: minimalistisches Industriedesign, Shabby Chic und jede Menge kreative Accessoires aus der Seefahrt sorgen für entspannte Wohnzimmeratmosphäre. Ahoy!Berlin Quelle: Beda Mulzer
Kempinski Hotel "Das Tirol", JochbergEigentlich gelten die immergleichen Meeting- und Tagungsräume der unzähligen Business-, und selbst exklusiven Luxushotelketten nicht unbedingt als Paradebeispiel für inspirierende Konferenzsäle. Ein Gegenbeispiel liefert etwa das Fünf-Sterne Kempinski Hotel "Das Tirol" im Herzen der Kitzbüheler Alpen. Auch wenn die Innenarchitektur der Tagungsräume im besten Sinne als "klassisch" bezeichnet werden kann, sorgt das atemberaubende Alpenpanorama der tageslichtdurchfluteten 546 Quadratmeter für eine wirklich alles andere als farblose und eintönige Konferenzatmosphäre. Kempinski Hotel Das Tirol
Bunte Plüschsessel an einem Tisch. Quelle: AP
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