Hire & Fire Chef sein wird immer riskanter

Der Chefsessel wird mehr und mehr zum Schleudersitz. Eine Untersuchung zeigt: Schon jetzt sind 2014 so viele Top-Manager abgetreten wie im Gesamtjahr 2013.

Der Chefsessel ist ein schwieriger Balance-Akt, an dem in diesem Jahr bereits viele gescheitert sind. Quelle: Fotolia

Spitzenjobs in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft werden laut einer Untersuchung der Beratungsfirma Kienbaum immer riskanter. Im laufenden Jahr seien bereits zum jetzigen Zeitpunkt sechs Vorstände großer börsennotierter Unternehmen unfreiwillig abgetreten - und damit so viele wie im gesamten Jahr 2013. Dies berichtet die „Welt am Sonntag“.

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2009 hätten im Vergleich dazu nur insgesamt vier Top-Manager nach Querelen mit dem Aufsichtsrat oder mit Mitarbeitern gehen müssen, wie aus der Berechnung hervorgeht.

Es zeige sich ein Trend, den der Personalberater Hermann Sendele mit einer wachsenden „Hire and Fire“-Mentalität begründete. Viele Kontrolleure scheuten öffentliche Kritik und ließen die fürs operative Geschäft verantwortlichen Manager zu schnell fallen. „Uns fehlen die Aufsichtsräte, die bereit sind, einem medialen Shitstorm entgegen zu treten“, sagte Sendele der Zeitung.

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