Jobstress Angestellte sind zunehmend gehetzt

Finden Sie auch, dass das Leben immer schnelllebiger wird? Dann sind Sie nicht allein: Laut einer neuen Umfrage klagt jeder zweite Arbeitnehmer über die zunehmende Beschleunigung.

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Eine Angestellte spricht mit ihrer Vorgesetzten Quelle: Fotolia.com
Die Leuchtreklame eines Hotels Quelle: Fotolia.com
Ein Haus mit Blick aufs Meer Quelle: Fotolia.com
Ein Mann sitzt mit seinem Laptop am Strand Quelle: Fotolia.com
Ein Kalender liegt auf einem Schreibtisch Quelle: Fotolia.com
Ein Frau sitz am Strand und entspannt Quelle: Fotolia.com
Ein Koffer ist auf das Dach eines Autos geschnallt Quelle: Fotolia.com

"Denkt immer daran", schrieb bereits 1748 der US-Erfinder und Politiker Benjamin Franklin, "Zeit ist Geld." Knapp 300 Jahre später ist der Spruch weiterhin aktuell – denn immer Menschen empfinden Zeit als knappes Gut.

Zu diesem Ergebnis kommt nun auch die Personalberatung Rochus Mummert. Für eine neue Studie befragte sie mehr als 1.000 Arbeitnehmer mit und ohne Personalverantwortung. Das Ergebnis: 48 Prozent haben das Gefühl, dass sich ihr Arbeitsleben in den vergangenen Jahren spürbar beschleunigt hat. Und diese Beschleunigung wirkt sich auch auf den Berufsalltag aus.

Zum einen bleibt nach Aussage der Befragten weniger Zeit für einzelne Arbeitsprozesse, zum anderen seien die Aufgaben immer komplexer geworden. Und 43 Prozent der Befragten hatten den Eindruck, dass immer weniger Kollegen immer mehr Arbeit leisten.

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Als Gründe nannten die Befragten vor allem die Globalisierung, die multimediale Kommunikationsüberflutung und das Verschmelzen von Job und Privatleben. 36 Prozent der Arbeitnehmer sagten, dass Smartphones und Tablet-PCs die Work-Life-Balance zunehmend beeinflussen. Jeder Dritte sah sich sogar dem Wunsch nach einer Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit ausgesetzt.

"Die Globalisierung und die Digitalisierung haben die Arbeits- und Lebensumwelt rasant und tiefgreifend verändert", sagt Hans Schlipat, Managing Partner von Rochus Mummert. "Die Folgen werden wir erst in Zukunft voll erkennen."

Diese Abnahme der Privatheit hält Schlipat für eine der größten Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Diese Veränderung bedeute aber nicht zwangsläufig auch mehr Stress: "Der entsteht erst, wenn Unternehmen unangemessen reagieren." Umso wichtiger sei es, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern geeignete Strategien an die Hand geben.

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