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Kleiderordnung im JobMit welcher Jeans Sie im Büro richtig liegen

Jeans-Hosen, Jeans-Jacken, Jeans-Hemden: Der Stoff ist in Mode, auch im Büroalltag - solange Sie die richtige Kombination wählen. Worauf es bei Jeans im Job ankommt.Marcel Berndt 08.07.2014 - 12:00 Uhr

Regular Fit

Der Klassiker unter den Jeans: Die „Levi's 501“, die bei anderen Anbietern als „Regular Fit“ bezeichnet wird. Entwickelt von Levi Strauss & Co. und 1890 nach der Produktionsnummer 501 benannt, ist sie das älteste und bekannteste Jeansmodell. Durch ihren geraden Schnitt liegt sie am Oberschenkel eng an und wird nach unten hin weiter. Daher wird das Modell in Deutschland auch als „Gerades Bein“ bezeichnet. Doch nur weil sie als „reguläres“ Modell gilt, heißt das nicht, dass sie generell zu jedem Typ passt. Für eine breite Hüfte und kräftige Beine ist sie eher nichts.

Foto: Presse

Low Waist

Bei Low-Waist-Jeans sitzt der Hosenbund sehr tief auf der Hüfte. Sie eignen sich vor allem für Menschen mit schmaler Figur und trainiertem Bauch – schließlich sollte über dem Bund nichts hervor stehen. Im Büro sollten Jeans allerdings nicht zu tief sitzen.

Foto: Presse

High Waist

Die High-Waist-Jeans sitzt mindestens auf der Taille oder höher. Damit bietet sie sich für Frauen mit breiter Hüfte und kurviger Figur an. Wichtig ist allerdings ein flacher Bauch, da dieser durch die hoch sitzende Hose betont wird. Ob Low Waist oder High Waist: Diese Passformen eignen sich eher für Frauen. „Zu hoch oder zu tief sitzende Jeans können bei Männern albern aussehen“, sagt Modeexperte Bernhard Roetzel.

Foto: Presse

Röhre

Röhrenjeans sind hauteng geschnitten, betonen die Figur und eignen sich eher für Frauen. Da Problemzonen sofort auffallen, ist hier Vorsicht geboten. Noch mehr gilt das für die Skinny Jeans, die durch ihren elastischen Stretch-Denimstoff noch enger anliegt.

Foto: Presse

Loose Fit

Dahinter verbergen sich sehr weit geschnittene Jeans. Diese wirken lässig – und im Beruf auch schnell nachlässig. Für den Büro- und Geschäftsalltag sind sie nicht geeignet. Noch stärker gilt das für die sehr weite, ausgebeulte und tief sitzende Baggy-Jeans.

Foto: Presse

Hochwasserhose

Die Hochwasserhose ist etwas kürzer als reguläre Modelle und endet bereits am Knöchel. Damit könnte sie sozusagen auch bei Hochwasser getragen werden, um nicht nass zu werden. Sie ist klassisch, aber trotzdem modern - eignet sich jedoch vor allem für schmale Figuren.

Foto: Presse

Bootcut

Hinter dem Bootcut verbergen sich Jeans mit Schlag: Am unteren Ende ist sie etwas weiter geschnitten, sodass sie sich auch über Stiefel tragen lässt. Der Bootcut bietet sich für größere Menschen an, da die Jeans das Bein durch den Schlag optisch verkürzt. Grundsätzlich raten viele Experten vom Bootcut ab.

Foto: Presse

Ein Jahr, ein Richtungswechsel: Im Herbst 2013 schickte das Modehaus Valentino klassische Anzüge auf den Laufsteg. Doch für die nächste Saison geben sich die Mailänder Designer betont lässig: Bei der Herrenmodenschau für den kommenden Herbst trugen die Models Jeans. Viele Designer entdecken die Jeans wieder für sich, egal ob mit Jeans-Hosen, Jeans-Jacken und -Hemden.

So kleiden Sie sich richtig
Wie kleidet man sich ordentlich? Dabei geht es um mehr als die Frage, ob mit oder ohne Krawatte. Welche Aussagen lassen sich durch welche Kleidung transportieren? Das ist keineswegs Jacke wie Hose. Ein Crashkurs.
Im Englischen heißt es „it fits“, wenn etwas passt. Daher das Wort „Outfit“. Ihre Kleidung sollte in drei Kategorien passen: Dem Anlass entsprechend, dem Typ entsprechend und der individuellen Aussage entsprechend. Genau in der Schnittmenge liegt das für sie optimale Outfit.
Anzug oder Kostüm sollten Werte wie Vertrauen und Sicherheit widerspiegeln. Das gilt auch für Mitarbeiter im Back-Office. Ein Ziel ist Understatement. Die Kleidung sollte modern und nicht bieder wirken; dunkle Business-Farben wirken am besten.
Es gilt, einen Tick schicker zu sein als im klassischen Business. Hosen mit Pullover gehen maximal in der Werbebranche. Ansonsten eher kompletter Hosenanzug oder Blazer-Hose-Kombi für Damen, Anzüge und Kombinationen für Herren. Anspruchsvoll, gehobene Qualität und dunklere Farben.
Professioneller Look ist hier unabdingbar. Klassische Kostüme, Anzüge und Kombinationen in mittleren bis dunkleren Farbtönen. Farben dürfen nicht ins Auge springen, sollten aber modern sein.
In der Werbung oder bei den Medien darf es bunter und ausdrucksstark zugehen. Hier ist Nähe angesagt und schwarze Kleidung ist da sehr hinderlich.
Für besonders große Männer empfehlen sich farbliche Unterteilungen. Also zum Beispiel blaue Hose oder roter Pullover. Das unterbricht die Größe und lässt Sie weniger lang wirken. Männer mit langen Beinen tragen am besten längere Jacken und Ärmel.
Ist Ihr Körper insgesamt kurz, empfiehlt sich farblich Ton in Ton. Farbliche Unterteilungen würden die Kürze betonen. Haben Sie kurze Beine, sollten Sie von Hosenaufschlägen absehen – und auch davon, Ärmel aufzukrempeln.
Tiefsinnige und Kreative wollen sich ausdrücken. Die Erscheinung darf Außergewöhnliches bieten, also kreativer Kragen, Schmuck, extravagante Brille oder bunte Farben. Bodenständige Typen verwenden besser natürliche Materialien und Erdtöne. Dramatiker und Extrovertierte mögen vielleicht asymmetrisch geschnittene Kleidung – sie sollten dann aber darauf achten, dass sie niemals billig wirkt. Zu sportlichen Typen passen Blau und Grün.
Sollten Sie eine schlanke Frau sein und Kleidergröße 32 bis 34 tragen, sehen Röhrenjeans super aus. Ab Kleidergröße 40 sehen Sie mit ihnen dicker aus. Es liegt also stets an der Form Ihres Körpers.
Sind Schulter, Taille und Hüfte gleich breit, empfiehlt sich eine gerade Hose oder ein gerader Rock.
Die Schulter ist schmaler als die Hüfte. Hier sollten Sie Hosen und Rücke in der sogenannten A-Linie mit kurzen Oberteilen kombinieren.
Die Schulter ist breiter als die Hüfte: Hier empfehlen sich Caprihosen, Röhrenhosen und enge Röcke. Die schmalen Hosen lassen sich gut in Stiefel stecken.
Die Figur ist wie eine 8 geformt. Sie ist eine sehr weibliche Figurform. Die Röcke sind konisch geschnitten, sie werden zum Knie hin schmaler. Passende Hosen sind Hosen in Bootcut-Schnitten.

Auch im Büro- und Geschäftsalltag ist die 1873 durch den Deutsch-Amerikaner Levi Strauss patentierte Arbeiterhose mittlerweile angekommen. Allerdings ist sie nicht in jeder Branche akzeptiert. Denn das Outfit sollte trotzdem seriös und angemessen sein - das ist beim Urkleidungsstück der Lässigkeit leichter gesagt als getan.

Viele Optionen, viele Fettnäpfchen

Denn anders als beim Anzug gibt es bei der Jeans viele verschiedene Modelle, Waschungen und Kombinationsmöglichkeiten. Und wie so oft gilt: Wo viele Optionen, da lauern viele Fettnäpfchen.

Das weiß auch Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts. Sein Rat: Zunächst sollten Jeansträger wissen, ob die Hose überhaupt in das berufliche Umfeld passt. „Hinter einem Bankschalter kann man nicht genau so angezogen sein wie in einer Werbeagentur“, sagt der Modeexperte.

Grundsätzlich gilt: Je konservativer und förmlicher die Branche, desto unangemessener ist eine Jeans. Doch auch in einem eher formellen Umfeld sind Jeans gelegentlich annehmbar. Etwa dann, wenn Mitarbeiter keinen Kundenkontakt haben, sagt Buchautor und Stilexperte Bernhard Roetzel: „Wenn Sie als Anwalt mal keine Klienten empfangen, können Sie auch in Jeans und Hemd in der Kanzlei herumlaufen.“ Für den Fall der Fälle sollte allerdings ein Sakko im Büro bereit hängen, falls doch noch Kunden vorbeikommen.

Stufe 1: Baseline Casual für Männer

Die Zeiten, in denen Anzug tragen Pflicht war, sind lange vorbei. Viele Unternehmen setzen jetzt auf den „Baseline Casual“-Look. Also: Hübsche T-Shirts oder Polohemden, dunkle Jeans ohne Waschungen und geschmackvolle, nicht zu sportliche Sneaker.

Aber Achtung: Folgen Sie immer der +1/-1 Regel. Sie können immer eine Stufe schicker gekleidet ins Büro kommen und am „Casual Friday“ oder zu anderen entspannteren Events auch mal eine Stufe weniger schick. Kleiden Sie sich dagegen gleich zwei Stufen schicker, wirkt das nur overdressed und überheblich.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtige Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Business Casual

Hier bleibt die Jeans im Kleiderschrank, dafür darf die Krawatte raus – bei Bedarf. Grundsätzlich ist ein Anzug mit Hemd und darüber eventuell ein feiner Strickpulli absolut ausreichend.

Foto: dpa

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtigen Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 5: Boardroom attire für Männer

Schick, adrett und schwarz-weiß - diese drei Schlagworte sollten bei diesem Outfit im Vordergrund stehen. Als Mann kommen Sie um einen schwarzen oder dunkelgrauen Anzug nun nicht mehr herum. Auch die Qualität spielt jetzt eine große Rolle. Weißes Hemd und unifarbene Krawatte machen das Outfit komplett.

Foto: WirtschaftsWoche

Black Tie / Cravate Noire

Damit ist keine schwarze Krawatte, sondern eine schwarze Fliege gemeint – die zum Smoking getragen wird.

Foto: REUTERS

White Tie / Cravate Blanche

Hier tragen Männer Frack mit weißer Fliege.  Dies ist bei besonders festlichen Anlässen wie dem Wiener Opernball angesagt.

Und was ist mit den Damen? >>Das bedeuten Dresscodes für Frauen

Foto: dpa

Was ebenfalls viele missachten: Wer sich für eine Jeans entschließt, muss sich Gedanken zur Waschung, zum restlichen Outfit und zum Schnitt machen. Modeexperte Marcus Luft empfiehlt aktuell schmal geschnittene, sogenannte Slim-Fit-Modelle. Diese eignen sich auch für üppigere Figuren. „Viele denken, je dicker sie sind, desto weniger können sie schmal geschnittene Hosen tragen", sagt Luft. Das sei jedoch ein Irrglaube. Die Jeans mögen zwar schmal geschnitten sein, gehen aber mit der Kleidergröße mit. Wichtig: Schmal geschnitten heißt jedoch nicht hauteng: „Skinny-Jeans, die Männern wie Leggins anliegen, würde ich nicht empfehlen“, sagt Luft.

Frauen haben es schwerer

Auch Autor Bernhard Roetzel rät Männern von solchen Hosen ab. Aber auch zu weit sollte die Hose nicht sein: „Das kann albern aussehen.“ Gleiches gilt für zu lange, zu hoch oder zu tief sitzende Jeans. Schwieriger haben es Frauen beim Schnitt, sagt Roetzel. Gerade weil bei ihnen enge Jeans üblich sind, fallen Problemzonen schneller auf. Ein schlechter Schnitt ist bei Frauen daher um so gravierender.

Baseline Casual

Wenn Baseline Casual gefragt ist, machen Frauen mit adretten T-Shirts und Blusen alles richtig. Dazu kann eine saubere dunkle Jeans getragen werden und elegante Schuhe, wahlweise auch mit einem kleinen Absatz. Wichtig ist dabei, dass die Blusen nicht zu körperbetont sind. Auch schulterfreie oder trägerlose T-Shirts sollten vermieden werden.

Foto: WirtschaftsWoche

Casual

Wenn auf der Einladung zu einem Essen, einer Veranstaltung oder einem Geschäftstermin der Dresscode "casual" verlangt wird, können Frauen frei kombinieren. Tragen Sie, was Sie auch in Ihrer Freizeit anziehen würden. Allerdings sollten Sie sich nicht so anziehen, als würden sie gleich ins Fitnessstudio gehen, sondern eher passend für einen Einkaufsbummel in der Stadt.

Foto: WirtschaftsWoche

Smart Casual

Im Gegensatz zum Casual-Look sollten Frauen bei Smart Casual explizit darauf achten, einen Freizeit-Look zu wählen, der zurückhaltender und etwas eleganter ist. Prima ist eine zweiteilige Kombination aus Rock und Bluse oder Hose und Bluse. Statt der Bluse geht auch ein einfarbiges T-Shirt.

Foto: Fotolia

Business Casual

Wenn auf der Einladung von Business Casual die Rede ist, greifen Frauen am besten zum dunklen Kostüm, einem Hosenanzug oder einem Etui-Kleid. Der Rocksaum sollte das die Knie umspielen. Ein Minirock ist bei Business Casual genauso unangebracht, wie ein bodenlanger Rock. Jeans sind übrigens auch tabu: Wer keinen Hosenanzug besitzt und Röcke nicht mag, trägt eine dunkle Bundfaltenhose. Dieser Dresscode ist meistens bei Geschäftsessen oder Geschäftsreisen gefragt und hat eine repräsentative Funktion.

Foto: Fotolia

Business Attire

Business Attire, Day Informal oder Tenue de Ville bedeutet, dass Sie Geschäftskleidung tragen sollten, obwohl Sie sich nicht im Büro befinden. Gefordert wird dieser Dresscode häufig bei Geschäftsreisen, bei Treffen mit Geschäftspartnern oder bei Business-Veranstaltungen im Allgemeinen.

Frauen tragen also ein klassisches Kostüm oder einen Hosenanzug in Dunkelblau, Dunkelgrau, Anthrazit oder Schwarz. Dazu passt eine Bluse mit langen Ärmeln in Weiß, Hellblau oder Rosa. Alternativ geht auch ein förmliches Kleid, dessen Saum aber das Knie bedecken muss.

Foto: Fotolia

Black Tie / Cravate Noire

Bei Männern ist die Ansage klar: Eine schwarze Fliege zu Smoking und weißem Hemd. Frauen greifen bei dieser Kleiderordnung zum Abendkleid.

Foto: AP

White Tie / Cravate Blanche

Männer tragen Frack mit weißer Fliege, Frauen sollen pompöse Abendkleider tragen.

Und was ist mit den Herren? >>Das bedeuten Dresscodes für Männer

Foto: dpa

Ein weiterer Fehltritt besonders im Geschäftsleben: Zerrissene und verwaschene Jeans. Dazu greifen Deutsche besonders gerne, weiß Modekritiker Marcus Luft: „Die vorgewaschene Jeans ist die beliebteste Jeans ist in Deutschland.“ Ihr Vorteil: Durch die Waschung ist der Jeansstoff Denim weicher und bequemer als unbehandeltes, sogenanntes „Raw Denim“. Doch gerade im Geschäftsleben sollten es vor allem dunkle, einfarbige und makellose Modelle sein.

Ohne Waschmaschine

Kenner setzen ohnehin auf ungewaschene Jeans. Levi's-Chef Chip Bergh trat im Mai auf der Brainstorm Conference des US-Magazins Fortunes auf und berichtete, dass seine Jeans ein Jahr alt sei und noch keine Waschmaschine von innen gesehen habe. Stattdessen entferne er Flecken mit einem Schwamm oder einer Zahnbürste.

Die Levi's-Vizepräsidentin für Damenmode, Jill Guenza, empfahl in einem Interview mit der Modezeitschrift Elle, die Jeans regelmäßig einzufrieren. Das töte Bakterien ab und verhindere unangenehmen Geruch. Sie selbst stecke ihre Jeans einmal im Monat ins Gefrierfach. Auch Designer Tommy Hilfiger gab im November 2013 in einem Straßeninterview mit dem US-Promiportal TMZ an, seine Jeans nie zu waschen.

Modefachmann Marcus Luft erklärt das mit dem leicht auswaschbaren Jeans-Farbstoff Indigo: „Schon bei der ersten Wäsche verliert die Jeans Farbe.“ Ob man eine leicht verwaschene Jeans mit der Zeit hinnimmt oder nicht, ist letztlich Typsache. Fest steht: Je geringer die Waschung ist, desto weniger lässt sich im Büro falsch machen.

Außerdem hängt es auch vom Stoffgewicht ab, wie angemessen eine Jeans am Arbeitsplatz ist. Gerd Müller-Thomkins vom Deutschen Mode-Institut empfiehlt eher leichte Jeans. „Je schwerer eine Jeans ist, desto derber und jugendlicher wirkt sie“, sagt Müller-Thomkins. „Leichte Jeans erinnern mehr an konventionelle Anzugstoffe.“

Leichte Stoffe wirken seriöser

Doch mit der Wahl der richtigen Hose ist es nicht getan. Auch das restliche Outfit muss stimmen, sagt Marcus Luft. „Sobald das restliche Outfit typisch Business ist, muss man sich keine Sorgen machen.“ Heißt konkret: Zur Jeans ein Paar klassische Herrenschuhe wie Budapester oder Loafers, ein in die Hose gestecktes Hemd und darüber ein Jackett. Frauen können ihr Business-Outfit rund um die Jeans mit einer Bluse und einem Blazer gestalten.

In Sachen Handtaschen- und Schuhauswahl haben Frauen mehr Spielraum. Autor Bernhard Roetzel empfiehlt Ballerinas oder Pumps. „Mit einer Birkin und einem Gürtel von Hermès dazu ist das ein schicker Look“, sagt er. Männern legt er zurückhaltende Hemden nahe: „Nichts mit aufgenähten Patches wie bei 'La Martina'. Das sieht albern aus.“ Und vor allem warnt er vor Jeans-Hemden und Jeans-Jacken. Diese seien für den Büro- und Geschäftsalltag unangebracht.

Nicht zuletzt sollte man bei der Wahl des Jeans-Outfits darauf achten, ob man überhaupt der Typ dafür ist, sagt Experte Roetzel: „Ein Gentleman ist eher klassisch angezogen, in seinem Kleiderschrank hat eine Jeans keinen Platz.“ Das gilt auch für Roetzel selbst: Er hatte schon 20 Jahre keine Jeans mehr an.

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