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LinkedIn No Sex, please!

Das Karrierenetzwerk LinkedIn lässt Prostitutierte nicht mehr auf seiner Website werben. Nach eigenen Angaben ist LinkedIn mit über 225 Millionen Mitgliedern das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt.

Ein Ingenieur von LinkedIn bei der Arbeit in der Konzernzentrale in Mountain View, Kalifornien. Quelle: AP

Auf dem Online-Karrierenetzwerk LinkedIn werben Vertreter aller möglichen Berufe für sich und ihre Dienste. Ausgerechnet das angeblich älteste Gewerbe muss nun draußen bleiben.

Prostituierte einschließlich der so genannten Escort-Services dürfen, wie das Internet-Unternehmen in seinen neuen Nutzungsbestimmungen mitteilt, in Zukunft auf LinkedIn nicht mehr werben.

Unter dem Menüpunkt "Was Sie als Nutzer von LinkedIn tun und was Sie nicht tun dürfen („DOs and DON’Ts“)", listet LinkedIn als Verbot („Unterlassen Sie Folgendes“) nun auf: "Profile zu erstellen oder Inhalte verfügbar zu machen, die für Escort-Services, Dating-Webseiten oder Prostitution werben, auch wenn dies es an Ihrem Standort gesetzlich zulässig ist".

Welche sozialen Netzwerke wirklich genutzt werden
So lange werden soziale Netzwerke wirklich genutztGoogle+ - Mit allen Mitteln versucht Google sein soziales Netzwerk zum Erfolg zu bringen. Vor allem die Verknüpfung mit den eigenen Diensten wie Google Mail oder Youtube soll Google+ helfen. Seit dem Start haben sich auch immerhin 90 Millionen Nutzer registriert, allerdings bleibt es oft auch dabei. Nach einer Erhebung der US-Marktforscher Comscore haben sich die Nutzer seit September im Schnitt nur drei Minuten pro Monat bei Google+ aufgehalten. Das „Wall Street Journal“ schreibt daher schon von einer „virtuellen Geisterstadt“. Quelle: dapd
Myspace - Selbst das schon oft totgesagte MySpace wird intensiver genutzt – mit acht Minuten sogar fast drei Mal solange wie Google+.
LinkedIn - 17 Minuten pro Monat halten sich die Nutzer des Online-Karrierenetzwerks LinkedIn auf der Seite auf. Für den deutschen Wettbewerber Xing lagen keine Daten vor. Quelle: REUTERS
Twitter - Mit 21 Minuten nur knapp davor liegt der Kurznachrichtendienst Twitter. Allerdings erfasst Comscore nur Besucher der Twitter-Website, gerade die intensiven Nutzer greifen jedoch gern auf spezielle Zusatzprogramme wie Tweetdeck zurück, so dass die echte Zahl höher liegt. Auch die mobilen Zugriffe wurden nicht erhoben, was jedoch alle Netzwerke betrifft. Quelle: dpa
Pinterest - Erstaunlich ist, dass sich zwei relative junge Netzwerke ganz vorn platzieren konnten. So gelang Pinterest mit 89 Minuten der Sprung aufs Treppchen. Auf der Seite können Nutzer Bilder und Netzfundstücke teilen. P interest ist derzeit eine der angesagtesten und am schnellsten wachsenden Seiten überhaupt.
Tumblr - Ebenso lange wie Pinterest wird Tumblr genutzt. Der Dienst bietet ist eine besonders schnelle und einfache Art des Bloggens. Auch bei Tumblr werden oft besondere Fotos geteilt – Musikstar Beyonce Knowles veröffentlichte beispielsweise exklusiv Fotos ihres Babys Blue Ivy Carter auf einer eigenen Tumblr-Seite. Beliebt sind auch die „Looking at Things“-Reihen, beispielsweise von Kim Jong-Il oder Christian Wulff.
Facebook - Mit riesigem Abstand steht Facebook an der Spitze: 405 Minuten halten sich die Nutzer im Schnitt jeden Monat in dm Netzwerk auf.     Quelle: dapd

Wie das Nachrichtenportal businessinsider.com berichtet, schlug bisher der Such-Algorithmus bei LinkedIn den Usern nicht immer nur neue Jobs oder Mitarbeiter vor, sondern gerne auch „call girls“, „hot girls“ oder „adult entertainment“. Auch wer in Deutschland beispielsweise „linkedin escort berlin“ googele, erhalte sofort Links zu Profilen von Escort-Agenturen.

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