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Online-Reputation Imagepolitur 2.0

Wie Unternehmen soziale Netzwerke, Blogs, Videoplattformen - und Twitter zur Personalauswahl effektiver nutzen können.

Blogs

Blogdienst Blogger: Über Quelle: dpa

Inhalt Blogs dienen dem Dialog, deshalb sind persönliche Erfahrungsberichte, Kommentare oder Interviews von Mitarbeitern mit Mitarbeitern ein Muss.

Filter Kommentare dürfen Sie hin und wieder auch löschen – Sie haben das Hausrecht! Dann aber müssen die Leser wissen, warum. Erstellen Sie vorab klare Regeln, und erläutern Sie in besonders kritischen Fällen mit einem separaten Artikel, warum gefiltert wurde.

Autoren Lassen Sie Ihre Fachleute zu Wort kommen – und reden Sie Tacheles. Auch über kritische Medienberichte.

Links Je stärker Sie sich mit anderen Blogs vernetzen, desto höher ist die Relevanz für Suchmaschinen. Legen Sie eine sogenannte Blogroll an, in der Sie verwandte Blogs empfehlen. Fügen Sie in Ihre Artikel Links auf Texte anderer Blogger ein, und setzen Sie so die dortigen Diskussionen bei sich fort.

Soziale Netzwerke

Netzwerke Für die Ansprache von Bewerbern eignen sich vor allem Xing und Linked-In. Bei Xing gibt es seit April auch kostenlose Unternehmensprofile. Facebook bietet zudem Fanpages. Auf denen können Unternehmen Bilder und Videos hochladen.

Zielgruppen Legen Sie für jede Zielgruppe spezifische Profile an, etwa eins für Produktbewertungen, eins als Karriereportal. Wichtig: Benennen Sie dafür durchweg die Ansprechpartner, und machen Sie diese auf den Seiten sichtbar. So bekommt ihr Unternehmen ein Gesicht, und Interessenten erkennen, an wen sie sich wenden können.

Dialog Vergessen Sie nie: Soziale Netzwerke sind keine virtuellen Plakatwände! Es geht um Menschen und um den Dialog mit ihnen. Dass kostet zwar Zeit (und Personal), macht Ihre Arbeitgebermarke aber erlebbar.

Reaktionen Reagieren Sie auf Anregungen und Kritik der Nutzer binnen 24 Stunden, besser sechs. Sonst verlieren die den Ansporn, ihre Ideen weiterzugeben.

Video

Plattformen Auf YouTube können Unternehmen inzwischen einen eigenen Kanal einrichten, den Interessenten abonnieren können. Vergleichbares bietet das deutschsprachige Pendant Sevenload, wo Nutzer zudem Bildergalerien einstellen können. Gänzlich auf Karrierethemen spezialisiert ist JobTV24. Hier sollten Sie vor allem Videos einstellen, die vakante Stellen beschreiben.

Inhalt Die Clips sollten zwischen einer und drei Minuten dauern. Grundsätzlich gilt: nicht labern und schon gar kein Marketingsprech benutzen! Kleinere Haspler oder verwackelte Szenen machen nichts, wichtiger ist der Ton. Der muss kristallklar sein, sonst schalten die Zuschauer ab.

Twitter

Profile Twitter eignet sich für Hinweise auf offene Stellen, Gewinnspiele, Unternehmensnachrichten. Aber bitte nicht alles in einem Profil. Unternehmen sollten dafür spezifische Accounts anlegen. Wichtig ist dann eine Twitter-Liste, die auf alle verfügbaren Profile verweist.

Sprache Verwenden Sie Schlüsselwörter, sogenannte Hashtags, denen ein # vorangestellt wird. So werden die Tweets besser verlinkt und gefunden. Jobangebot sollten mehrere Hashtags enthalten.

Vernetzung Folgen Sie relevanten Experten aus Ihrer Branche. So bleiben Sie auf dem Laufenden. Überdies sollten Sie ab und an deren Beiträge zitieren („retweeten“). Das erhöht die Chance, selbst zitiert zu werden.

Karriereportal

Medien Integrieren Sie neben Videos und Bildern auch Branchennachrichten, Veranstaltungshinweise und Blogs auf Ihrer Startseite. Das schafft Interesse und erhöht die Attraktivität.

Links Vernetzen Sie alle Ihre Aktivitäten auf Videoplattformen, Twitter & Co. Die Firmenhomepage bleibt der erste Anlaufpunkt, von hier sollten Interessenten den Weg in Ihr Netzwerk finden. Zudem verbessern Links den Suchmaschinenrang.

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