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Ratschläge Hört auf Oma! Was Unternehmer von ihren Großeltern gelernt haben

Selbst wenn ihre Großeltern längst verstorben sind, orientieren sich viele Unternehmer ihr Leben lang an deren Ratschlägen. Hier verraten 15 Wirtschaftsgrößen ihre Lieblingstipps von Oma und Opa.

Achim Berg Quelle: imago images
Mit seiner Wagniskapitalgesellschaft schiebt Investor Frank Thelen Start-ups heute an. Von seinem Großvater Matthias Thelen lernte er, dass es mit Mut zum Risiko alleine nicht getan ist: „Geduld und Fleiß sind die Basis für große Erfolge“ Quelle: ddp images
Investorin Ann-Kristin Achleitner hält eine Professur für Betriebswirtschaft an der TU München und fördert dort auch den Unternehmergeist ihrer Studenten. Die können sich auch den Rat von Achleitners Oma zu Herzen nehmen: „Mit dem Hut in der Hand kommt man durchs ganze Land“ Quelle: Presse
Ulrich Dietz, Gründer und Inhaber des Softwareanbieters GTF, nahm sie sich die Worte seiner Großmutter zu Herzen – und absolvierte eine Maschinenbaulehre in der Fabrik, um an der Basis zu lernen, wie die industrielle Welt tickt: „Willst du ein Großer werden, musst du die kleinen Leute verstehen“ Quelle: Presse
Simone Menne, einst bei der Lufthansa die erste Finanzvorständin in einem Dax-Konzern, sitzt heute in diversen Aufsichtsräten. Diesen Rat gab ihr der Großvater, der wusste, wovon er redet – er war als Maschinist im Krieg auf einem U-Boot unterwegs: „Immer die Ruhe behalten“ Quelle: Presse
Lars Hinrichs stammt aus einer Hamburger Unternehmerfamilie und gründete 2003 den Open Business Club, der später als das Karrierenetzwerk Xing bekannt werden sollte. „Wer aufhört, besser zu werden, hört irgendwann auf, gut zu sein“ Quelle: Getty Images
Von seiner Großmutter Elly erhielt Eierlikörproduzent William Verpoorten, der das Bonner Familienunternehmen in fünfter Generation führt, diesen Ratschlag: „Mach tagsüber nur Dinge, die dich nachts gut schlafen lassen!“ Quelle: Presse
Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Hausgeräteherstellers aus Gütersloh, bekam diesen Ratschlag von seinen Großeltern: „Friede ernährt. Unfriede verzehrt.“ Quelle: Presse
Diesen Wahlspruch Bremer Kaufleute reichte Walther Jacobs, der aus einer Bremer Kaffeerösterei Deutschlands größte Kaffeefirma formte, an seinen Enkel Andreas Jacobs weiter. Und den, so sagt er, beflügelte das beim globalen Ausbau des von ihm geführten Schokoladengeschäfts von Barry Callebaut: „Buten und binnen, wagen und winnen“ Quelle: imago images
Tina Müller, Chefin der Parfümeriekette Douglas, bekam diesen Rat von ihren Großeltern, die Unternehmer waren: „Auch in schwierigen Zeiten und im Wandel positiv nach vorne schauen und das Glas immer als halbvoll betrachten.“ Quelle: Presse
Christian Haub, Chef der Tengelmann-Gruppe, bekam diesen Rat von seiner Großmutter Elisabeth Haub, die sich als Philanthropin betätigte und etwa eine Stiftung zum Umwelt- und eine zum Denkmalschutz gründete: „Zuhören, beobachten, vergleichen – meine Freude“ Quelle: Presse
Thomas Stoffmehl, Unternehmersohn, Vorstandssprecher des Familienunternehmens Vorwerk, lernte von seinem Großvater: „Verliere nie den Kontakt zu den Menschen im Unternehmen, insbesondere jenen im direkten Kundenkontakt. Sie zeichnen unser Unternehmen aus und sind die Basis des Erfolgs.“ Quelle: Selina Pfrüner für WirtschaftsWoche
Stephan Schambach, Unternehmer, der 1995 die erste Standardsoftware für den Onlinehandel entwickelte und unter anderem die Firma Intershop gründete. Sein Großvater, den er nie kennengelernt hat, war Unternehmer und Bürgermeister eines Dorfes in Thüringen. Er wurde nach dem Krieg komplett enteignet. Seine Geschichte wurde ihm erst nach der Wende erzählt. Von seiner Großmutter hat er diesen Rat erhalten: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“ Quelle: dpa Picture-Alliance
Roland Mack, Unternehmer, der gemeinsam mit seinem Vater den Europapark Rust gegründet hat. Von ihm lernte er: „Offen sein für alles Neue und immer alles auf Machbarkeit prüfen. Dranbleiben, nicht ausruhen, bescheiden bleiben.“ Quelle: dpa Picture-Alliance
Jean-Remy von Matt, Mitbegründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, sein Großvater mütterlicherseits war Seifenfabrikant im Raum Aachen. Sein direkter Wettbewerber war Fritz Henkel: „Henkel schuf einen Weltkonzern, während Opa insolvent ging. Warum sollte ich von ihm einen Rat annehmen?“ Quelle: imago images
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