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Small-Talk Mit diesen WM-Anekdoten können Sie punkten

Wem Small-Talk schwer fällt, hilft die Fußball-WM. Warum sich Fußball besonders gut als Gesprächsstoff eignet und mit welchen WM-Anekdoten Sie sogar fußballbegeisterte Kollegen überraschen.

Gespräch mit Kollegen Quelle: Fotolia

Ob am Kaffeeautomaten, im Aufzug oder in der Kantine – Sie haben den Kollegen schon tausendmal gesehen, aber noch nie mehr als ein kurzes „Hallo“ über die Lippen gebracht. Eine verkrampfte Situation – immer wieder. Doch damit könnte jetzt endlich Schluss sein, denn WM-Zeit ist Small Talk-Zeit. Und diese unverfänglichen Plaudereien sind wichtiger, als sie auf den ersten Blick scheinen.

Denn wer seine Kommunikationsfähigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich unter Beweis stellt, ist im Unternehmen sichtbarer, demonstriert seine sozialen Kompetenzen permanent. Diese Meister der Kommunikation knüpfen leichter Kontakte und erweitern so ihr Netzwerk. Das kann im Berufsalltag hilfreich sein, auch wenn es darum geht, einen neuen Job zu ergattern oder eine Beförderung einzuheimsen.

Small Talk WM

Doch auch Small Talk will gelernt sein. Finger weg von sensiblen Themen wie Politik, Religion oder Privatem. Da können schnell Missverständnisse aufkommen, die nur schwierig wieder zu beseitigen sind. Ein sportliches Großereignis wie die Fußball-Weltmeisterschaft ist weitaus geeigneter, um ein ungezwungenes Gespräch zu starten.

Zum einen weil jeder – freiwillig oder zwangsweise – über die wichtigsten Neuigkeiten aus Brasilien informiert wird. Und so mehr oder minder mitreden kann. Selbst wer keinen blassen Schimmer davon hat, was Abseits ist oder welche Taktik sich hinter dem System der "Falschen Neun" verbirgt, kann doch zumindest sein Beileid für den verletzten Marco Reus bekunden oder die heißen Temperaturen in Brasilien beklagen.

Zum anderen verbindet die Fußball-Weltmeisterschaft mehr als gewöhnliche Spiele, denn die meisten Ihrer Arbeitskollegen werden wohl dem deutschen Team die Daumen drücken. Und selbst der BVB-Fan kann gemeinsam mit dem Schalker über die Partie vom Vorabend reden, ohne gleich Herzrasen zu bekommen.

In Arbeit
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Vorsicht ist allerdings geboten, wenn Ihr Gegenüber offensichtlich zu den militanten WM-Verweigerern gehört. Sind seine Antworten auf Ihren Small Talk-Versuch einsilbig, wechseln Sie das Thema. Auch wenn Sie selbst nur rudimentäre Fußballkenntnisse besitzen, sollten Sie das von vorneherein zugeben.

Peinlich wird es, wenn Sie erst fachsimpeln und dann nicht wissen, was die Seleção ist, wenn Ihr Gesprächspartner über die brasilianische Nationalmannschaft spricht. Stellen Sie in diesem Fall unverfängliche Fragen: "Wie fanden Sie das Spiel gestern Abend? Ich kenn mich da ja nicht so aus." Das gibt dem Gegenüber die Möglichkeit, sich als Fußball-Experte voll zu entfalten. Oder: Sich ebenfalls als Novize outen.

Egal ob Experte oder WM-Neuling – um den Small Talk zu starten, aufzulockern oder sich in ein Gespräch einzuklinken, helfen oftmals skurrile Anekdoten aus der WM-Geschichte.

Doch geschichtliches Wissen alleine reicht nicht aus. Ist es Ihnen mit dem Fußball-Small Talk ernst, sollten Sie zumindest alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft ansehen und aufmerksam die Berichterstattung verfolgen.

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