1. Startseite
  2. Management
  3. Trends
  4. Symbol der neuen Arbeitskultur: Das Comeback des Rucksacks

Symbol der neuen ArbeitskulturDas Comeback des Rucksacks

Tschüss Aktentasche, hallo Rucksack. Der Trend hat nicht nur modische Gründe – sondern ist Symbol der neuen Arbeitskultur.Lin Freitag 06.09.2015 - 16:23 Uhr

Der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis mit einem Rucksack im Athener Parlament.

Foto: REUTERS

Deutlicher hätte Yanis Varoufakis seine Botschaft nicht fassen können. Als der ehemalige griechische Finanzminister sein Amt antrat, trug er Jeans und wild gemustertes Hemd statt einen teuren Anzug. Er brauste auf einem Motorrad vor, nicht in einem gepanzerten Dienstwagen. Und statt wichtigtuerischer Aktentasche hatte er einen Rucksack dabei, lässig über die Schulter geschwungen.

Der Ökonomieprofessor brach schon rein optisch mit dem alten System. Mit üppigen Beamtengehältern, Korruption und tradierten Statussymbolen. Stattdessen wollte Varoufakis allen zeigen, dass er zupacken kann. Dafür hat er beide Hände frei, dem Rucksack sei Dank.

In der unendlichen griechischen Tragödie taugt sogar die Taschenwahl zum politischen Statement. Doch dahinter steckt noch mehr. Denn es ist gleichzeitig Beleg für eine neue Lässigkeit, die nicht nur im ehemals steifen Politikbetrieb Einzug hält, sondern die gesamte Gesellschaft durchzieht – einschließlich der Chefetagen. Denn nicht nur Varoufakis und sein Amtsnachfolger Euklid Tsakalotos mögen es bequem. Auch in der Wirtschaft bekennen sich die Wichtigen neuerdings gern zum Praktischen.

Asos, Modell aus Leder mit Reptilprägung, 82 Euro.

Foto: PR

Whistles: Ochsenblutfarbenes Leder, die neue Trendfarbe, 365 Euro.

Foto: PR

Picard, Modell Outback aus dunkelbraunem Leder, 180 Euro.

Foto: PR

Sandquist, Retro-Rucksack, auch in schwarz erhältlich, 220 Euro.

Foto: PR

Prada: Der Klassiker aus dem Jahr 1985, neu interpretiert, 610 Euro.

Foto: PR

Valextra: Aus feinem Saffiano-Leder, gefertigt in Italien, 3150 Euro.

Foto: PR

Marc by Marc Jacobs: Klassiker aus Rindsleder, 450 Euro.

Foto: PR

Beispielsweise der Commerzbank-Chef Martin Blessing, Fiat-Patriarch Sergio Marchionne oder der gerade aus dem Job geschiedene Deutsche-Bank-CEO Anshu Jain. Kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2012 wurde sein schwarzer, simpler Rucksack, den er stets bei sich trug, fast mehr diskutiert als die neue Strategie des kriselnden Geldinstituts. „The Bag Is The Botschaft“, schrieb der „Spiegel“.

Soll noch einer sagen, alle Finanzmanager seien abgehoben. Der Rucksack von Jain stammte vom amerikanischen Hersteller Incase. Kosten im Onlineshop: 59,95 Dollar.

Jain, der bescheidene Vegetarier und Rucksackfan, wurde von manchen Beobachtern schon zum Gesicht des neuen, guten Kapitalismus erklärt. Und das, obwohl der von ihm und seinem Co-Chef Jürgen Fitschen verordnete Kulturwandel keine echten Veränderungen zeigte. Doch mit der Wahl seines Accessoires lag Jain voll im Trend. „Die Casualisierung, zu Deutsch die Verfreizeitung, ist überall zu beobachten“, sagt auch der Männermodenexperte und Buchautor Bernhard Roetzel.

Das beginnt bei den lockeren Umgangsformen wie etwa der Duzkultur, die sich in vielen Unternehmen etabliert hat – und endet beim Dresscode. „Heute gehen viele Deutsche in kurzen Hosen und Joggingschuhen ins Büro“, sagt Roetzel.

Keine Krawatte? Kein Problem.

Die stilvolle Aktentasche sollte aus echtem Leder bestehen und ihren Wert auf den zweiten Blick offenbaren.

Foto: dpa

Nur sparsam einsetzbar: modische Spielereien

Modische verspielte Taschen werden bei Männern immer salonfähiger – im Berufsalltag sollten Taschen aber so zeitlos wie möglich sein. Wer es modisch mag, sollte sich daher maßvoll ausleben. Auch Markenlogos sollten eher zurückhaltend platziert sein. „Die Business-Tasche bei Herren soll durch ihre Qualität überzeugen und eher weniger durch ihre Marke“, sagt Robin Bauer von Breuninger.

Foto: WirtschaftsWoche

Für Praktiker: Die Messenger-Tasche

Die Messenger- oder auch Botentasche bietet vor allem praktische Vorteile: Sie lässt sich um die Schulter hängen, sodass der Träger beide Hände frei hat. Anzugträgern bringt sie jedoch der Nachteil, dass der Riemen den Anzug-Look stört und Jackett und Krawatte verziehen kann.

Foto: WirtschaftsWoche

Die Lösung für Messengertaschen: Henkel und dünner Riemen

Wer trotzdem nicht auf die Botentasche verzichten will, sollte zu einem Modell mit Henkel greifen, das sich bei Bedarf in der Hand tragen lässt. Der Riemen sollte außerdem möglichst dünn sein – dieser dominiert dann weniger das Gesamtbild beim Umhängen.

Foto: WirtschaftsWoche

Für Kreative: Das Vintage-Modell

Sind Geschäftsleute in den Kreativszenen unterwegs, können sie auch zu gewagteren Modellen greifen.

Foto: WirtschaftsWoche

Streitpunkt Rucksack

Am Rucksack scheiden sich die Geister. Für Bernhard Roetzel, Autor des Bestseller-Ratgebers „Der Gentleman“, geht ein Rucksack gar nicht zum Anzug: „Das sieht genauso albern aus, wie jemand im Blaumann mit Aktenkoffer“, sagt Roetzel. Anders sieht das Samsonite-Deutschlandchef Dirk Schmidinger. „Noch ist das nichts für den 60-jährigen Daxvorstand, aber wohl für einen Agenturchef, der mit Sakko und Chino unterwegs ist.“ Auch zum Anzug kann sich Schmidinger einen Rucksack gut vorstellen: „Es gibt sehr schöne Ledermodelle, die auch dem klassischen Anzugträger mit Burberry-Mantel stehen würden.“ Wichtig ist, dass Rucksäcke im Geschäftsleben gedeckte Farbe und wenig Schnickschnack aufweisen.

Foto: WirtschaftsWoche

Die Wahl für Damen: Geradlinige Modelle

Frauen sollten zu geradlinigen, eckigen Taschen greifen, wie zu einer Shopper oder einer Navy-Bag. „Eine eckige Tasche steht für Ordnung und lässt die Trägerin strukturierter erscheinen“, sagt Stilberaterin Rosanna Pierantognetti.

Foto: WirtschaftsWoche

Frauen haben mehr Spielraum – aber in Maßen

Frauen können sich bei den Regeln, was Farbe, Verspieltheit und Verarbeitung betrifft nach den gleichen Regeln wie Männern richten. Nichtsdestotrotz haben sie mehr Spielraum als Männer. Diesen sollten sie jedoch nur in Maßen ausnutzen, findet Robin Bauer von Breuninger: „Frauen müssen bei der Business-Tasche einen Gang zurückschalten“, sagt Bauer. „Sie müssen sich vor Augen halten, dass sie sich keine Saisontasche holen, sondern eher ein zeitloses Modell.“

Foto: WirtschaftsWoche

Für Berufseinsteigerinnen: der Nylon-Shopper

Gerade unter jungen Frauen ist der Nylon-Shopper von Longchamp verbreitet. „Sie glauben, so eine gute Marke zu tragen und nichts falsch zu machen“, sagt Stilberaterin Rosanna Pierantognetti. Für diese Gruppe findet Robin Bauer von Breuninger den Longchamp-Shopper auch für in Ordnung: „Er eignet sich eher für Berufseinsteigerinnen, aber nicht für gestandene Geschäftsfrauen mittleren Alters“, sagt Bauer. Ein Nachteil des Nylon-Shoppers: Er hat keine Fächer. Dies ist jedoch wichtig, um alle Inhalte schnell griffbereit zu haben.

Foto: dpa

Auf Reisen: der Rolling-Tote

Auf Geschäftsreisen bieten sich für beide Geschlechter sogenannte Rolling Totes an, kleine Trolleys im Handgepäckformat. Diese eignen sich sowohl als Hartschalen- oder Weichgepäckstück. Der Vorteil beim Weichgepäck: es hat meist vorgelagerte Taschen. Dort können Geschäftsreisende beispielsweise Unterlagen griffbereit verstauen. Bei Farben und Modegrad gilt gleiches, wie für Taschen.

Foto: WirtschaftsWoche

Möglichst bruchfest: die Hartschale

Samsonite-Manager Dirk Schmidinger rät Kunden hierbei auf bruchfestes Material zu achten. „ABS ist super leicht, aber weniger bruchsicher“, sagt Schmidinger. „Besser ist es, Koffer aus Polypropylen zu nehmen. Das ist deutlich stabiler und mittlerweile ebenso leicht.“

Foto: WirtschaftsWoche

Wie sich Kratzer bei Hartschalen nicht auffallen

Wer möglichst keine sichtbaren Kratzer an der Hartschale haben möchte, sollte zu einem matten Material greifen. „Je glänzender ein Hartschalenkoffer ist, desto eher sieht man Kratzer“, sagt Schmidinger. Ansonsten hilft hier auch ein gemustertes, reliefartiges Profil. „Ein Profil sorgt für eine interessante Optik und verhindert, dass man Kratzer schnell sieht.“

Foto: WirtschaftsWoche

Und aus dem Casual Friday ist vielerorts längst eine Casual Week geworden. Darunter zu leiden hat vor allem das ehemals essenzielle Statussymbol Aktentasche. Der Bundesverband des Deutschen Lederwaren Einzelhandels gab im Juni dieses Jahres bekannt, dass der traditionelle Businessbereich schwächelt. Der Grund: Immer häufiger wird der steife Klassiker durch lässige Modelle ersetzt. Und zwar am liebsten durch den Rucksack.

Der feiert derzeit auf den Laufstegen von Paris über New York bis nach Mailand sein großes Comeback. Und nicht nur da. Peter Knäbel verhalf dem Accessoire kürzlich zu zweifelhaften Schlagzeilen. Dem Manager des Fußballvereins Hamburger SV wurde sein Rucksack gestohlen und später in einem Park gefunden – inklusive Gehaltslisten der HSV-Profis. Zum Glück brachte eine ehrliche Finderin das gute Stück zurück zur Geschäftsstelle. Den Weg an die Öffentlichkeit fand die Posse trotzdem. Bei Twitter machten sich die Mitglieder unter dem Stichwort Rucksackgate lustig.

Aber woher kommt die neue Lust auf den praktischen Begleiter? Schuld ist mal wieder das Silicon Valley. Dort, wo die Informatiker und Ingenieure nicht nur an unserer Zukunft basteln, sondern bereits heute unseren Büroalltag beeinflussen. Wo Google, Facebook und allerlei andere hippe Unternehmen sitzen, die ihre Konferenzen am liebsten im Kickerraum abhalten und von der Hängematte aus arbeiten.

Tern Verge P9

Faltrad mit 20-Zoll-Reifen und 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano. Raffinierter Faltmechanismus und Rahmen aus Alu 7005. Das Rad lässt sich angeblich in zehn Sekunden zusammenfalten. Gewicht: Elf Kilo. Für Menschen, die ihr Rad gerne in die U-Bahn mitnehmen oder im Kofferraum verstauen wollen.
Preis: 949 Euro
Tern Verge P9

Foto: Presse

Jopo Isojopo

Unisex-Fahrrad aus Finnland mit Stahlrahmen und 2-Gang-Automatikschaltung von SRAM. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die ein originelles Lowtech-Rad für gut gelaunte Spazierfahrten suchen.
Preis: 499 Euro
Jopo Isojopo

Foto: Presse

Stromer ST2

Auf den ersten Blick ein bulliges E-Bike mit starkem Motor (35 Nm, 500 Watt) und einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Die Besonderheit: Das ST2 speichert Telemetriedaten und kommuniziert diese über Cloud Computing und GSM-Netz mit dem Smartphone oder PC. Bei Diebstahl meldet es beispielsweise seine GPS-Position und kann so über die App im Smartphone geortet werden. Auch technische Probleme, etwa am Motor, können vom Servicepersonal des Schweizer Herstellers analysiert und im Einzelfall auch remote behoben werden.
Für Menschen, die ihr Fahrrad schon immer über das Smartphone kontrollieren wollten.
Preis: 5.690 Euro
Stromer ST2

Foto: Presse

Creme Caferacer Doppio

Feiner Freizeitgleiter mit klassischem Stahlrahmen, Brooks-Ledersattel und 7-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Gewicht: 15 Kilo.
Für Menschen, die präzise Verarbeitung und den klassischen Stahlrahmen lieben.
Preis: 898,98 Euro
Creme Caferacer Doppio

Foto: Presse

Creme Holymoly

Schönes Fahrrad im Holland-Stil für die entspannte Fahrt ins Kaffeehaus oder zum Wochenmarkt. Der hochstehende Lenker erlaubt aufrechte Sitzhaltung und die simple 3-Gang-Schaltung lässt keinen Schaltstress aufkommen. Der Stahlrahmen verstärkt das Retro-Flair. Gewicht: 17,8 Kilo.
Für Menschen, die herrschaftliche Sitzhaltung und klassischen Look suchen und nicht dauernd schalten wollen.
Preis: 679 Euro
Creme Holymoly

Foto: Presse

Steppenwolf Haller Travel

Luxuriöses City-Bike mit Zahnriemenantrieb. Vorteil: Der carbonverstärkte Zahnriemen arbeitet praktisch lautlos und muss nicht geschmiert werden. Deshalb kann auch kein Kettenfett ans Hosenbein kommen. Der Rahmen ist aus Aluminium 6061, die 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine sorgt für ruckfreie Schaltvorgänge. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die ein schnelles Hightech-Rad mit dem gewissen Etwas suchen.
Preis: 1.349 Euro
Steppenwolf Haller Travel

Foto: Presse

Vanmoof S6

Puristisch gestaltetes Rad, das laut Hersteller besonders für Pendler konzipiert ist, die schnell und gleichzeitig bequem vorankommen wollen. Die Kette ist voll verkleidet. Die Rahmengeometrie und der relativ hohe Lenker erlauben aufrechte Sitzhaltung. Anodisierter Aluminiumrahmen, 8-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine und Scheibenbremsen. Diverse Gepäckträger sind als Zubehör erhältlich. Gewicht: 16,5 Kilo.
Für Menschen, die puristisches Design, eine ungewöhnliche Rahmenform und viel Hightech-Flair suchen.
Preis: 998 Euro
Vanmoof S6

Foto: Presse

Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Tourenrad mit lautlosem Zahnriemenantrieb. Alurahmen 6061. Shimano Felgenbremse V-Brake und Rohloff Speedhub-Nabe mit 14 Gängen. Gewicht: 12,6 Kilo.
Für Menschen, die auf exklusive Technik stehen.
Preis: 1.999 Euro
Poison Atropin Tourer Rohloff Gates

Foto: Presse

Fahrradmanufaktur T-300

Funktionelles Allroundrad mit Stahlrahmen (Chrom-Molybdän) und 8-Gang-Nabenschaltung von Shimano. Standlichtanlage von B&M und Magura-Hydraulikbremsen.
Für Menschen, die mit dem Rad von A nach B kommen wollen und keine Lust haben, alle zwei Wochen die Schaltung nachzujustieren.
Preis: 799 Euro
Fahrradmanufaktur T-300

Foto: Presse

Batavus Blockbuster Plus

Sehr stabiles Stadtrad mit Alu-Rahmen und  zusätzlichem Frontgepäckträger. 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus und Rollenbremse. Die Bremse ist in der Nabe integriert und deshalb wetterunempfindlich. Gewicht: 20 Kilo, also definitiv kein Flitzer.
Für Menschen, die ein robustes und bequemes Rad suchen und einen gemächlichen Fahrstil bevorzugen.
Preis: 769 Euro
Batavus Blockbuster Plus

Foto: Presse

Electra Ticino 7D

Eleganter City-Gleiter mit Alurahmen (6061) und 8-Gang-Kettenschaltung von Shimano Sora. Ohne Lichtanlage und Gepäckträger. Gewicht: 11,3 Kilo
Für Menschen, die auf eleganten Retro-Stil stehen und kein Gepäck mitnehmen, höchstens eine Umhängetasche.
Preis: 799 Euro
Electra Ticino 8D

Foto: Presse

Kona Dew Deluxe

Schnelles und bequemes "Pendler-Rad" mit 9-Gang-Schaltung und großem Gepäckträger vorne. Aluminiumrahmen (6061), Scheibenbremse vorne und Schwalbe Reifen Road Cruiser. Gewicht: 14 Kilo.
Für Menschen, die ein schickes, zugleich aber funktionelles Rad mit Hinguck-Faktor suchen.
Preis: 799 Euro
Kona Dew Deluxe

Foto: Presse

Rabeneick Niagara Duomatic

Schickes und puristisches Rad mit 2-Gang-Schaltung Duomatic von Sturmey Archer, Aluminiumrahmen (6061), Shimano-Bremsen V-Brake. Nur 11,6 Kilo schwer.
Für Menschen, die ein schlichtes, flottes und extravagantes Rad unter 1000 Euro suchen.
Preis: 649,90 Euro
Rabeneick Niagara Duomatic

Foto: Presse

Rabeneick Classic Sir Fancy

Klassisch schönes Rad für den Sonntagsauflug oder die entspannte Fahrt zum Kulturfestival. Der hohe Lenker ermöglicht herrschaftliche Sitzhaltung. Aluminiumrahmen (6061), und 7-Gang-Nabenschaltung Shimano Nexus mit Rücktrittbremse. Vorne bremst eine Shimano V-Brake. Schöne Weißwandreifen von Schwalbe. Gewicht: 17,4 Kilo.
Für Menschen, die ein klassisch schönes Rad suchen und keine Geschwindigkeitsrekorde brechen wollen.
Preis: 599,90 Euro
Rabeneick Classic Sir Fancy

Foto: Presse

Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Altmodisch angehauchtes City-Rad mit unauffällig integriertem Elektromotor. Hydraulikbremsen von Magura, LED-Schweinwerfer im Retro-Look von B&M sowie gefederter Ledersattel von Brooks.
Für Menschen, die ein bequemes Rad mit britischem Flair suchen.
Preis: 2.500 Euro (Straßenpreis)
Raleigh Dover Impulse R Classic Club

Foto: Presse

Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Das Velotraum ist besonders bequem, denn es erlaubt eine aufrechte Sitzposition und damit den bequemen Rundumblick beim Cruisen durch die Stadt. Die dicken Reifen schlucken Bodenunebenheiten. Durch den Knick im Oberrohr fällt auch der Durchstieg leichter, also auch für ältere Semester geeignet. In verschiedenen Ausstattungen erhältlich. So kann man beispielsweise  zwischen Feder- und Starrgabel wählen.
Für Menschen, die ein sehr bequemes Rad mit aktueller Technik suchen.
Preis: je nach Ausstattung
Velotraum Cross 7005 Ex Komfort

Foto: Presse

Staiger Vélo.ai82

Funktionelles Rad mit Alu-Rahmen 6061 und stabilem Gepäckträger. Shimano Nexus 8-Gangschaltung mit Freilauf, Hydraulikbremsen von Magura. Wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,3 Kilo.
Für Menschen, die ein unkompliziertes, aber hochwertiges Rad suchen.
Preis: 899 Euro
Staiger Vélo.ai82

Foto: Presse

Staiger Vélo.ax32

Schnelles Tourenrad mit 30-Gang-Schaltung Shimano Deore. Für Alu-Rahmen 6061, Hydraulikbremsen von Magura und wetterfester Nabendynamo. Gewicht: 14,1 Kilo.
Ein Rad für schaltfreudige Zeitgenossen, die lange Wege in der Stadt zurücklegen müssen.
Preis: 999 Euro
Staiger Vélo.ax32

Foto: Presse

Gudereit Premium 11.0

Funktionelles City-Rad mit Alu-Rahmen und 11-Gang-Nabenschaltung Shimano Alfine. Magura Hydraulikbremsen und Nabendynamo. Gewicht: 16,7 Kilo.
Für Menschen, die ein technisch anspruchsvolles und gleichzeitig wartungsarmes Rad suchen.
Preis: 999 Euro (Straßenpreis)
Gudereit Premium 11.0

Foto: Presse

Winora Renaissance

Nostalgisches Rad mit 7-Gang-Nabenschaltung und Drehgriff. V-Brake-Bremsen und wetterfester Nabendynamo. Gepäckträger mit Spannfeder. Gewicht: 16,9 Kilo
Für Menschen, die ein unkompliziertes Rad in klassischem Design, aber ohne aufgesetzten Retro-Chic suchen.
Preis: 649 Euro
Winora Renaissance

Foto: Presse

Drössiger CTA 1

City-Trekking-Modell mit Alu-Rahmen 6061. Für längere Ausflüge und die flotte Fahrt ins Büro gleichermaßen geeignet. Die Shimano-30-Gang-Schaltung hält auch schaltfreudige Fahrer bei Laune. Präzise Scheibenbremsen Shimano Deore und Federgabel von Suntour. Ergonomisch verbreiterte Griffe. Das maximal zulässige Gesamtgewicht liegt bei 140 Kilo, also auch als Reiserad geeignet. Gewicht: 14,2 Kilo.
Für Menschen, die eine funktionelle Fahrmaschine mit aktueller Technik und hochwertigen Komponenten suchen.
Preis: 1.599 Euro
Drössiger CTA1

Foto: Presse

Winora Aruba

Schnittiges City-Rad im klassisch-eleganten Stil. Die 8-Gang-Nabenschaltung (Shimano Nexus) und der wetterfeste Nabendynamo versprechen wartungsfreien Fahrbetrieb. Der Rahmen besteht aus Aluminium 6061. Ein Gepäckträger ist nachrüstbar. Gewicht: 13,4 Kilo.
Für Menschen, die ein wartungsarmes Hightech-Rad im klassischen Stil suchen.
Preis: 699 Euro
Winora Aruba

Foto: Presse

Hawk Hudson

Rad im Stil alter Straßenmaschinen mit Alurahmen, Ledersattel, 7-Gangschaltung und Rollbremsen. Die dicken Ballonreifen schlucken jede Unebenheit.
Für Menschen, denen Stil und lässiger Auftritt wichtiger sind als Hightech. Oder für Menschen, die skurrile Zweirad-Exoten lieben.
Preis: 949 Euro
Hawk Hudson

Foto: Presse

Dass dies niemand im Nadelstreifen tut, versteht sich von selbst. Im Kapuzen-Sweatshirt fläzt es sich deutlich bequemer. Um ihre Smartphones, Tablets und Laptops nutzen zu können, brauchen die Digitalnomaden am besten zwei freie Hände. Der Rucksack gehört deshalb in der kalifornischen Technologiehochburg schon lange zur Grundausrüstung.

Außerdem spielt dem Rucksack noch ein weiterer Grund in die Tasche: das veränderte Mobilitätsverhalten der Großstädter. Denn zwei freie Hände braucht es auch, um entspannt Fahrrad zu fahren. Kaum ein junger Berliner, Kölner oder Münchner hat noch ein eigenes Auto, wozu denn auch? An jeder Ecke steht ein Car2Go oder Drive-Now-Auto bereit, hinzu kommen öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn und Start-ups wie Taxischreck Uber. Am liebsten betätigt sich der Großstädter aber sowieso sportlich.

Stufe 1: Baseline Casual für Männer

Die Zeiten, in denen Anzug tragen Pflicht war, sind lange vorbei. Viele Unternehmen setzen jetzt auf den „Baseline Casual“-Look. Also: Hübsche T-Shirts oder Polohemden, dunkle Jeans ohne Waschungen und geschmackvolle, nicht zu sportliche Sneaker.

Aber Achtung: Folgen Sie immer der +1/-1 Regel. Sie können immer eine Stufe schicker gekleidet ins Büro kommen und am „Casual Friday“ oder zu anderen entspannteren Events auch mal eine Stufe weniger schick. Kleiden Sie sich dagegen gleich zwei Stufen schicker, wirkt das nur overdressed und überheblich.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtige Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Business Casual

Hier bleibt die Jeans im Kleiderschrank, dafür darf die Krawatte raus – bei Bedarf. Grundsätzlich ist ein Anzug mit Hemd und darüber eventuell ein feiner Strickpulli absolut ausreichend.

Foto: dpa

Stufe 2: Mainstream casual für Männer

Als Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtigen Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look.

Foto: WirtschaftsWoche

Stufe 5: Boardroom attire für Männer

Schick, adrett und schwarz-weiß - diese drei Schlagworte sollten bei diesem Outfit im Vordergrund stehen. Als Mann kommen Sie um einen schwarzen oder dunkelgrauen Anzug nun nicht mehr herum. Auch die Qualität spielt jetzt eine große Rolle. Weißes Hemd und unifarbene Krawatte machen das Outfit komplett.

Foto: WirtschaftsWoche

Black Tie / Cravate Noire

Damit ist keine schwarze Krawatte, sondern eine schwarze Fliege gemeint – die zum Smoking getragen wird.

Foto: REUTERS

White Tie / Cravate Blanche

Hier tragen Männer Frack mit weißer Fliege.  Dies ist bei besonders festlichen Anlässen wie dem Wiener Opernball angesagt.

Und was ist mit den Damen? >>Das bedeuten Dresscodes für Frauen

Foto: dpa

Ob Hollandrad, Carbon-Drahtesel, Retro-Rennrad oder Fixie-Bike: Wer jung und dynamisch ist, fährt Rad, nicht Audi R8. Der Spruch, dass nur in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist stecke, gilt im Berufsleben mehr denn je. Klar, dass ein lässig über die Schulter geworfener Rucksack diesem Lebenswandel mehr entgegenkommt als der steife Aktenkoffer. Er schont auch den Rücken. Der Rucksack wird so zum Erkennungszeichen der Fitten und Agilen.

Bis dahin war es ein langer Weg. In den Siebzigerjahren hatte Rucksacktragen nichts mit Fitness zu tun, sondern galt als Zeichen des politischen Protests. Anhänger der Antikriegsbewegung bemalten riesige, abgenutzte Bundeswehrrucksäcke mit Peace-Zeichen um deren ursprünglichen Zweck, die Tarnung, ins Lächerliche zu ziehen. Mitte der Achtzigerjahre erfand die italienische Modedesignerin Miuccia Prada dann einen kleinen schwarzen Nylonrucksack mit großem Logo und verwandelte das Politische in ein Statussymbol.

Baseline Casual

Wenn Baseline Casual gefragt ist, machen Frauen mit adretten T-Shirts und Blusen alles richtig. Dazu kann eine saubere dunkle Jeans getragen werden und elegante Schuhe, wahlweise auch mit einem kleinen Absatz. Wichtig ist dabei, dass die Blusen nicht zu körperbetont sind. Auch schulterfreie oder trägerlose T-Shirts sollten vermieden werden.

Foto: WirtschaftsWoche

Casual

Wenn auf der Einladung zu einem Essen, einer Veranstaltung oder einem Geschäftstermin der Dresscode "casual" verlangt wird, können Frauen frei kombinieren. Tragen Sie, was Sie auch in Ihrer Freizeit anziehen würden. Allerdings sollten Sie sich nicht so anziehen, als würden sie gleich ins Fitnessstudio gehen, sondern eher passend für einen Einkaufsbummel in der Stadt.

Foto: WirtschaftsWoche

Smart Casual

Im Gegensatz zum Casual-Look sollten Frauen bei Smart Casual explizit darauf achten, einen Freizeit-Look zu wählen, der zurückhaltender und etwas eleganter ist. Prima ist eine zweiteilige Kombination aus Rock und Bluse oder Hose und Bluse. Statt der Bluse geht auch ein einfarbiges T-Shirt.

Foto: Fotolia

Business Casual

Wenn auf der Einladung von Business Casual die Rede ist, greifen Frauen am besten zum dunklen Kostüm, einem Hosenanzug oder einem Etui-Kleid. Der Rocksaum sollte das die Knie umspielen. Ein Minirock ist bei Business Casual genauso unangebracht, wie ein bodenlanger Rock. Jeans sind übrigens auch tabu: Wer keinen Hosenanzug besitzt und Röcke nicht mag, trägt eine dunkle Bundfaltenhose. Dieser Dresscode ist meistens bei Geschäftsessen oder Geschäftsreisen gefragt und hat eine repräsentative Funktion.

Foto: Fotolia

Business Attire

Business Attire, Day Informal oder Tenue de Ville bedeutet, dass Sie Geschäftskleidung tragen sollten, obwohl Sie sich nicht im Büro befinden. Gefordert wird dieser Dresscode häufig bei Geschäftsreisen, bei Treffen mit Geschäftspartnern oder bei Business-Veranstaltungen im Allgemeinen.

Frauen tragen also ein klassisches Kostüm oder einen Hosenanzug in Dunkelblau, Dunkelgrau, Anthrazit oder Schwarz. Dazu passt eine Bluse mit langen Ärmeln in Weiß, Hellblau oder Rosa. Alternativ geht auch ein förmliches Kleid, dessen Saum aber das Knie bedecken muss.

Foto: Fotolia

Black Tie / Cravate Noire

Bei Männern ist die Ansage klar: Eine schwarze Fliege zu Smoking und weißem Hemd. Frauen greifen bei dieser Kleiderordnung zum Abendkleid.

Foto: AP

White Tie / Cravate Blanche

Männer tragen Frack mit weißer Fliege, Frauen sollen pompöse Abendkleider tragen.

Und was ist mit den Herren? >>Das bedeuten Dresscodes für Männer

Foto: dpa

Zehn Jahre später waren es dann die Skater und andere Trendsportler, die Rucksack tragen. Eastpak wurde zur Kultmarke des Jahrzehnts. Schüler und Studenten trugen ihn möglichst tief über dem Hintern hängend, mit bunten Trollen und Schnullern aus Plastik behängt. Kein Wunder, dass das Auge danach eine Pause brauchte.

Mehr als zehn Jahre lang spielte der Rucksack außerhalb der Freizeitgestaltung keine Rolle mehr. Bis sich der amerikanische Designer Alexander Wang 2012 traute, ihn wieder auf dem Laufsteg zu zeigen.

Ein Jahr später folgte die Konkurrenz von Louis Vuitton, Kenzo und Hermès. In der aktuellen Saison gibt es von B wie Burberry bis hin zu V wie Valentino keinen Designer, der keinen Rucksack im Gepäck hat.

Optisch haben die bis zu 5000 Euro teuren Luxusmodelle aber wenig bis gar nichts mit ihren sportlichen Vorgängern zu tun – und funktionieren deshalb auch im Büro. „Der Rucksack ist erwachsen geworden“, titelte das amerikanische Mode-Magazin „Woman’s Wear Daily“. Statt farbenfroher Allzweckwaffe mit allerlei praktischen Reißverschlüssen und Taschen zeichnen sich die neuen Rucksäcke durch eine schlichte Form, edle Materialien und gedeckte Farben aus.

Das hat sich unter den Massenherstellern ebenfalls herumgesprochen. So wird auch derjenige fündig, der nicht bereit ist, mehrere Hundert oder Tausend Euro für einen Bürorucksack auszugeben.

Beim Sportfachhändler Intersport etwa steigerte sich der Umsatz mit dem Verkauf von Rucksäcken in den vergangenen vier Jahren um acht Prozent. Der Hersteller der Marke Fjällraven, dessen Modelle gerade die Rücken jedes modebewussten Großstädters zieren, klagt sogar über Lieferschwierigkeiten. „Die Nachfrage war so extrem, dass wir große Anstrengungen unternehmen mussten, um die Mengen überhaupt liefern zu können“, sagt ein Unternehmenssprecher.

Besonders beliebt sind Modelle, in denen nicht Proviant, sondern ein Notebook Platz findet. Auch auf Funktionalität spezialisierte Anbieter wie Deuter, Mammut oder North Face verzichten deshalb gerne auf grelle Farben und Hightechmaterialien. Die Neunzigerjahre-Kultmarke Eastpak ist inzwischen optisch erwachsen geworden und unterhält Kooperationen mit den beiden Dior-Designern Raf Simons und Kris Van Assche.

Diese Entwicklung passt nicht jedem. Dem Stilexperten Bernhard Roetzel ist ein Rucksack im Job ein Graus. „Zum Büro-Outfit ist der Rucksack ein Stilbruch“, sagt Roetzel, „ich klettere ja auch nicht mit Aktentasche auf die Zugspitze.“ Doch auch er muss zugeben: „Ein Rucksack zum Anzug oder zum Kostüm passt in die Zeit. Er ist Symbol von Sport, Freiheit und Abenteuer.“ Aber Frauen in schwarzem Hosenanzug und knallrotem Multifunktionsanorak will er trotzdem nicht sehen. Sollte er aber auch nicht. Denn trotz der neuen großen Freiheit im Büro gibt es ein paar Regeln zu beachten.

Zunächst das Material: Der Rucksack sollte aus Leder sein oder zumindest aus einem festen Segeltuch-Stoff. Die Form klassisch und schlicht, ohne Extrataschen oder anderen Wander-Tand.

Ebenfalls wichtig ist die Farbe. Neon ist verboten, mehrfarbige Rucksäcke sowieso. Wählen Sie lieber ein Modell in Schwarz, Braun oder Grau – oder in den Trendfarben Ochsenblutrot oder Tannengrün. Sollten Sie immer noch unsicher sein: Wir haben einige Modelle für Damen und Herren von 90 Euro bis 3000 Euro zusammengestellt, die auf jeden Fall gehen. Versprochen.

Mehr zum Thema
Unsere Partner
Anzeige
Stellenmarkt
Die besten Jobs auf Handelsblatt.com
Anzeige
Homeday
Homeday ermittelt Ihren Immobilienwert
Anzeige
IT BOLTWISE
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Anzeige
Remind.me
Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s
Anzeige
Presseportal
Lesen Sie die News führender Unternehmen!
Anzeige
Bellevue Ferienhaus
Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen
Anzeige
Übersicht
Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche
Anzeige
Finanzvergleich
Die besten Produkte im Überblick
Anzeige
Gutscheine
Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen
Anzeige
Weiterbildung
Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick