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Union-Arbeitnehmerflügel Das Fachkräfte-Potenzial im Inland nutzen

Der Arbeitnehmerflügel der Union will fehlende Fachkräfte in Deutschland suchen. Zuwanderung sei sei keine Lösung für den Fachkräftemangel.

Metallwerkstatt Quelle: dpa

Der Arbeitnehmerflügel der CDU/CSU-Fraktion möchte fehlende Fachkräfte vor allem in Deutschland suchen. „Wer den Fachkräftemangel mit der Zuwanderung lösen will, greift zu einem zu einfachen Konzept“, sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe, Peter Weiß (CDU), am Donnerstag in Berlin.

Ein gemeinsames Beschlusspapier seiner Gruppe sieht stattdessen eine verbesserte Förderung und Weiterbildung im Inland vor. Die Zuwanderungsprogramme für Hochqualifizierte und Mangelberufe würden nur schwach genutzt, erklärte Weiß. Der Glaube, ein Punktesystem werde daran etwas ändern, sei „illusorisch“.

Wo Fachkräfte fehlen

Das Konzept der Arbeitnehmergruppe wirbt unter anderem dafür, mehr Ungelernte als bisher nachträglich zur Fachkraft weiterzubilden. Entsprechende Förderprogramm der Bundesarbeitsagentur müssten stärker beworben werden. Beim Programm „Wegebau“ würden derzeit nur 50 Prozent der zur Verfügung stehenden Gelder abgerufen.

Darüber hinaus sollen Flüchtlinge, die bereits im Land sind, schneller in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden. Die Unions-Arbeitnehmer wollen entsprechende Modellprojekte bundesweit ausdehnen. Notwendig seien darüber hinaus zusätzliche Mittel für Sprachkurse, um die Betroffenen fit für den Arbeitsmarkt zu machen.

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