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Work-Life-Balance Deutschlands Führungskräfte setzen auf Personal Trainer

Fast die Hälfte der Führungskräfte in Deutschland leisten sich einen Personal Trainer. Warum es besser ist, in Gesellschaft zu trainieren und wie sich Übungen auf den beruflichen Erfolg auwirken.

Das tun Führungskräfte für ihre Gesundheit
Grillwurst Quelle: dpa
vegetarische Suppe Quelle: dpa Picture-Alliance
Vitaminpillen auf einem Löffel Quelle: dpa
drei Leute joggen Quelle: dpa
Zigaretten Quelle: dpa
Frauen in einer Saune Quelle: dpa Picture-Alliance
Menschen machen Yoga am Times Square Quelle: AP

„Pitschnass“ war Tobias Bobka nach der ersten Trainingsstunde mit seinem Personal Coach. Obwohl er schon vorher regelmäßig Sport gemacht hat, haben ihn die gezielten Übungen seines Trainers anfangs völlig geschafft. Ein Jahr ist es her, dass er den Sportstudios den Rücken gekehrt hat und anfing mit einem eigenen Coach seine Fitness aufzubauen. Nicht nur für Aussehen und Körpergefühl bleibt er immer weiter dran, sondern auch für seinen beruflichen Erfolg.

Unternehmensberater Bobka gehört zu den vielen Deutschen in leitender Position, die auf Sport mit Personal Trainer umgestiegen sind. 47 Prozent der Führungskräfte hierzulande holen sich mittlerweile in Sachen Sport professionelle Unterstützung. So lautet das Ergebnis einer Umfrage der Max Grundig Klinik im baden-württembergischen Bühl aus dem November 2016. „Die Ergebnisse bestätigen, was ich seit langer Zeit in meiner medizinischen Tätigkeit beobachte. Der individuelle Coach, mit dem man läuft, Yoga oder Gymnastik macht, liegt stark im Trend“, sagt Curt Diehm, Ärztlicher Direktor der Klinik und Studienleiter. Für viele sei es auch ein Zeichen des gehobenen Status.

So bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Büroalltag

Oft laute die Fragen: „Haben Sie noch keinen eigenen Fitness-Trainer?“ Michael Unger bietet als Personal Coach in Freiburg Training für Führungskräfte an. Neben Sport stehen aber auch Einheiten zu Ernährung und Entspannung auf dem Plan. Sein Credo: Nur wenn es den Menschen körperlich gut geht, können sie auch als Chef gut funktionieren. „Die Arbeitnehmer erwarten einen konzentrierten und leistungsfähigen Chef.“ Das fange schon bei der Körperhaltung an.

„Wer aufrecht sitzt, wenn er Anweisungen erteilt, wirkt gleich viel souveräner als jemand, der eingeknickt am Tisch hockt“, sagt Unger. Auch bei Bobka fing Unger erstmal damit an, Haltungsschäden zu korrigieren. Dreimal die Woche sportelt der Unternehmensberater mit seinem Coach - jeweils eine Stunde. Zwölf Zentimeter Bauchumfang sind so in wenigen Monaten verschwunden.

Für so ein Ergebnis hätte er alleine viel länger gebraucht, sagt er heute rückblickend. „Häufig nutzen mit sehr engem Zeitbudget einen Personal Trainer. Deshalb bauen sie lieber wenige kurze, dafür aber sehr effiziente Trainingsstunden ein.“   

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