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Zeitmanagement 45 Wege aus der Aufschieberitis

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37. Arbeiten Sie im Team. Wenn Sie es alleine nicht schaffen, suchen Sie sich Mitstreiter. Das ist beim Sport genauso wie bei einer Diät: Partner ermuntern einander, ziehen einen auf Durststrecken mit und ermahnen, wenn es sein muss. Nicht jeder ist so ein starker Selbstmotivator wie Boris Becker.

38. Behalten Sie das große Ganze im Auge. Oft sind es nur 20 Prozent Jobmüll – lästige Routinen, unproduktive Meetings, chaotische Chefs oder Primadonna-Kollegen –, die 80 Prozent des Spaßes an der Arbeit rauben. Aber es sind eben nur 20 Prozent! Fokussieren Sie das große Bild, dann reiben Sie sich an dem Kleinkram nicht so auf.

39. Bleiben Sie fit. Klingt banal, ist es aber nicht: Stress, Ängste, sogar Depressionen können eine ebenso häufige Ursache für Prokrastination sein. Und körperliche Aktivität ist ein wirksamer Schutzmechanismus, der Stress abbaut, Ärger minimiert und obendrein den Geist durchlüftet. Sport schafft wertvolle Oasen zum Nachdenken. 20 Minuten leichter Sport am Tag reichen schon.

40. Investieren Sie Geld. Auch das kann helfen. Wenn das Bummeln Sie erst wirklich etwas kostet, gibt es der Sache eine neue Dimension. Jedes Mal, wenn Sie eine Sache verschoben haben, stecken Sie zum Beispiel Geld in eine Spardose. So viel, dass es etwas wehtut. Und natürlich dürfen Sie an das Geld erst nach mindestens einem halben Jahr. Für viele ist das ein guter Grund, Gas zu geben, wenn sie es im Geldbeutel spüren.

41. Halten Sie Erfolge fest. Aufschieberitis zu stoppen, ist wie eine Sucht zu bekämpfen: Sie müssen umlernen und Ihr Gehirn mit anderen Dingen belohnen. Erste Erfolge, etwas nicht auf die lange Bank geschoben zu haben, aktivieren Ihr Belohnungssystem.

42. Fokussieren Sie Ihre Stärken. Viele Leute wenden enorme Energien auf, um ihre Schwächen zu bekämpfen, sie doktern an ihren Mängeln herum und betreiben doch nur Schadensbegrenzung. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nach oben kommt, weil er seine Stärken stärkt, um 50 Prozent höher, als wenn er seine Schwächen repariert.

43. Einfach ist nicht immer besser. Das widerspricht zwar jeder Motivation von Aufschiebern. Es führt aber manchmal zur besseren Lösung, wenn Sie nicht immer den leichtesten Weg gehen und stattdessen etwas mehr (Zeit, Mühe) investieren. Und manchmal spart es sogar Zeit – wenn Sie hinterher weniger ausbessern müssen.

44. Seien Sie dankbar. Dankbarkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg. Sie verbessert sowohl die Beziehungen zu anderen Menschen, wie auch deren Einstellung und Motivation. Dankbarkeit verbannt negative Gedanken und reduziert Stress. Lernen Sie also, dankbarer zu werden – etwa für die Dinge, die Sie schon erreicht haben, für Freunde, für Ihre Gesundheit.

45. Geben Sie nicht auf. Wie sagte schon Friedrich Nietzsche: „Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“

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