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Erkki Liikanen EZB-Anleihenkäufe nicht für die Ewigkeit

Der Präsident der finnischen Zentralbank Liikanen sieht ein Ende der Anleihekäufe der EZB. Sobald eine Preisstabilität erreicht sei, könne die Praxis heruntergefahren werden. Offiziell ist das Ende aber offen.

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Der Chef der finnischen Notenbank sieht ein Ende der Mega-Anleihekäufe der EZB kommen. Erst vergangene Woche hatte die Zentralbank die wöchentlichen Ankäufe auf 30 Milliarden Euro halbiert. Quelle: Reuters

Frankfurt Die EZB wird aus Sicht von Finnlands Notenbank-Chef Erkki Liikanen die Anleihenkäufe nicht ewig fortsetzen. „Sobald die Inflation und das Preisstabilitätsziel nachhaltig übereinstimmen, können wir schrittweise und vorsichtig niedriger gehen“, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank am Montag dem finnischen Radiosender YLE. Die Währungshüter streben eine Preissteigerung von knapp zwei Prozent als Idealwert für die Wirtschaft an. Dieses Ziel wird aber seit Jahren verfehlt.

Die EZB hatte am Donnerstag beschlossen, ihre umstrittenen Anleihenkäufe ab Anfang 2018 auf monatlich 30 Milliarden Euro für zunächst neun Monate zu halbieren. Ein mögliches Ende der Käufe blieb dabei offen. Die EZB bekräftigte zudem, der EZB-Rat sei im Notfall bereit, das Anleihen-Kaufprogramm hinsichtlich Umfang und/oder Dauer erneut auszuweiten. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann forderte dagegen ein klares Signal für ein Ende der Anleihenkäufe.

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