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Erneuerbare Energien Windenergie aus der Nordsee wächst um gut fünf Prozent

Im vergangenen halben Jahr haben die Windkraftwerke in Nord- und Ostsee mehr als neun Terawattstunden Strom erzeugt. Das Wachstum ist aber verhalten.

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Die Leistung der Windkraftanlagen in der Nordsee entspricht teils mehreren Atomkraftwerken. Quelle: dpa

Bayreuth Die Windkraftwerke in der Nordsee haben in den ersten sechs Monaten des Jahres 8,17 Terawattstunden Strom erzeugt und damit 5,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das entspreche gut 15 Prozent an der gesamten Windstromerzeugung in Deutschland, teilte der Netzbetreiber Tennet am Mittwoch in Bayreuth mit.

Dazu kommen noch einmal 0,87 Terawattstunden (TWh) aus der Ostsee, die nicht zum Tennet-Netzgebiet gehört, sodass insgesamt 9,04 TWh Strom aus dem Meer kommen. Am Maximaltag, dem 31. März dieses Jahres, speisten die Nordsee-Windparks 4431 Megawatt ins Netz, das entspricht der Leistung von vier bis fünf großen Atomkraftwerken.

Das Wachstum der Offshore-Windenergie von 5,5 Prozent ist eher bescheiden; im entsprechenden Halbjahr 2017 hatte das Plus noch bei 50 Prozent gelegen. Das liegt daran, dass weniger Windparks ans Netz gehen als zu Beginn der Offshore-Windkraft. Die notwendigen Netzkapazitäten für einen weiteren Ausbau stehen nach Angaben von Tennet bereit: Rund 660 Megawatt Kapazität stünden demnächst ungenutzt leer; die Windparks müssten nur ausgeschrieben werden.

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