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Erneute Proteste Demonstranten in Hongkong greifen HSBC-Filialen an

Die größte Bank Europas steht in Hongkong zunehmend zwischen den Fronten. Protestierende haben unter anderem die Zentrale mit Graffitis besprüht.

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Zerstörte Glasscheibe einer Niederlassung der Geschäftsbank HSBC in Hongkong nach Protesten am Neujahrstag. Quelle: dpa

Europas größtes Geldhaus, das den Großteil der Einnahmen in Asien erwirtschaftet, wird zunehmend in die politischen Unruhen in Hongkong hineingezogen. Demonstranten griffen Bank-Filialen an und besprühten die Fassade der Zentrale mit Graffitis. Sie demonstrierten damit gegen die Schließung eines Kontos der regierungskritischen Spark Alliance nach der Verhaftung von vier Mitgliedern der Organisation.

HSBC dementierte das und erklärte, in Übereinstimmung mit internationalen Regulierungsstandards gehandelt zu haben: „Wir haben das Konto im November 2019 auf Anweisung des Kunden aufgelöst.“ Hongkong ist der wichtigste Einzelmarkt der Bank, auf den etwas mehr als die Hälfte ihres Vorsteuergewinns von 12,5 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr 2019 entfällt.

Die Proteste in Hongkong sind für die HSBC schon seit Längerem eine Gratwanderung. Auch unter ihren Mitarbeitern und Kunden sind Demonstranten. Zugleich will sie sich die chinesische Regierung nicht zum Feind machen.

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