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Eugal Konsortium für Gaspipeline steht

Das Projekt Eugal-Pipiline hat neue Partner bekommen. Diese erhielten jeweils 16,5 Prozent der Anteile. Gascade – welches ein Joint Venture von Wintershall und Gazprom ist – besitzt weiterhin über 50 Prozent der Anteile.

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Fluxys Deutschland, Gasunie Deutschalnd und Ontrans haben jeweils 16,5 Prozent an dem Projekt Eugal-Pipeline erhalten. Gascade selbst hält nun 50,5 Prozent der Anteile. Quelle: dapd

Düsseldorf Der Gasnetzbetreiber Gascade hat drei Partner für die von der deutschen Ostseeküste bis Tschechien geplante Eugal-Pipeline ins Boot geholt. Fluxys Deutschland, Gasunie Deutschland und Ontrans erhielten jeweils 16,5 Prozent der Anteile an dem Projekt, teilte Gascade am Mittwoch mit. Gascade selbst behalte 50,5 Prozent.

Das Unternehmen ist ein Joint Venture der BASF-Tochter Wintershall und des russischen Gazprom-Konzerns. Die Kosten für die Pipeline beziffert Gascade auf einen „kleinen einstelligen Milliardenbetrag“.

Die Röhre soll Gas von der russisch-deutschen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 weiterleiten. Die Eugal hat eine Länge von rund 485 Kilometern und soll von der Ostsee durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Sachsen und von dort in die Tschechische Republik verlaufen. Der erste Leitungsstrang soll Ende 2019 fertiggestellt sein.

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