Euro-Kurs Euro hält sich bei 1,14 Dollar

Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Nachmittag hält sich die Gemeinschaftswährung bei über 1,14 US-Dollar. Die Anleger blicken den Daten gelassen entgegen.

Händler führten die höheren Kurse von Euro und Dollar zum Franken auf Interventionen der Schweizer Notenbank zurück. Quelle: dpa

FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag vor wichtigen Arbeitsmarktdaten aus den USA um die Marke von 1,14 US-Dollar gehalten. Nach deutlichen Verlusten am Vortag kostete die Gemeinschaftswährung am Morgen 1,1405 Dollar. Das war in etwa so viel wie am späten Donnerstagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,1439 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenausklang stehen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. Die Regierung wird ihren monatlichen Jobbericht veröffentlichen. Es wird mit einer anhaltend soliden Entwicklung gerechnet. Obwohl der Arbeitsmarkt eine große Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank spielt, wird an den Finanzmärkten zurzeit nicht mit einer raschen Fortsetzung der Ende 2015 begonnenen Zinswende gerechnet. Gegen weitere Zinsanhebungen sprechen unter anderem die verhaltene Inflation und der starke Dollar, der die amerikanische Exportindustrie belastet.

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