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Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Der russische Oligarch Abramowitsch beendet seinen Streit mit der EBWE nach Jahren außergerichtlich

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung hatte die Zahlung einer alten Schuld in Höhe von mehr als 39,6 Millionen Euro plus Zinsen gefordert.

Abramowitsch war im Mai persönlich beim Prozessauftakt erschienen. Quelle: dpa

FreiburgDer russische Oligarch Roman Abramowitsch hat einen jahrelangen Rechtsstreit mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) beendet. Die Parteien hätten sich außergerichtlich geeinigt, teilte das Beratungsunternehmen am Mittwoch mit, das Abramowitsch und einen Geschäftspartner vertreten hatte. Das Gericht im schweizerischen Freiburg sagte daraufhin die geplante Befragung des Geschäftspartners ab, wie es bestätigte. Über den Inhalt der Vereinbarung sei Stillschweigen vereinbart worden.

Abramowitsch, Besitzer des britischen Fußballclubs Chelsea, war im Mai persönlich beim Prozessauftakt erschienen. Die Entwicklungsbank hatte die Zahlung einer alten Schuld in Höhe von mehr als 46 Millionen Franken (39,6 Millionen Euro) plus Zinsen gefordert. Der Fall ging auf einen Kredit der Entwicklungsbank an eine russische Bank aus dem Jahr 1997 zurück. Die russische Bank ging pleite. Abramowitschs Firma Runicom, die Öl vermarktet, hatte Geschäftsbeziehungen mit diesem Geldinstitut und sollte die Schulden an die EBWE zurückzahlen. Der Fall beschäftigte Gerichte in Russland und in der Schweiz seit Jahren.

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