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Europäische Zentralbank Nach Geldwäsche-Vorwürfen – EZB entzieht maltesischer Bank die Lizenz

Nach einem Antrag durch die maltesische Finanzaufsichtsbehörde hat die EZB der Pilatus-Bank aufgrund von Geldwäsche-Vorwürfen die Lizenz entzogen.

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Die Bank stand im Mittelpunkt der Berichterstattung der getöteten Journalistin Daphne Caruana Galizia. Quelle: Reuters

Valletta Nach Geldwäsche-Vorwürfen hat die Europäische Zentralbank (EZB) der maltesischen Pilatus Bank die Lizenz entzogen. Das teilte die maltesische Finanzaufsichtsbehörde MFSA am Montag mit. Sie hatte bei der EZB einen entsprechenden Schritt beantragt.

Das Kreditinstitut stand im Mittelpunkt der Berichterstattung der vor einem Jahr getöteten Journalistin Daphne Caruana Galizia über Vorwürfe von Korruption und Geldwäsche maltesischer Regierungsmitglieder. Im März war der Chef der Bank in den Vereinigten Staaten festgenommen worden, weil er US-Sanktionen gegen den Iran umgangen und Gelder in Millionenhöhe durch das dortige Finanzsystem geschleust haben soll.

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hatte der maltesischen Geldwäschebehörde im Juli Mängel bei der Aufsicht der Pilatus Bank und bei der Anwendung der EU-Geldwäscherichtlinien vorgeworfen.

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