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Europäische Zentralbank Scholz setzt sich für eine Frau als Lautenschläger-Nachfolge im EZB-Direktorium ein

Olaf Scholz hält reine Männerveranstaltungen in Gremien für keine gute Idee. Deshalb hat er einen Vorschlag für das EZB-Direktorium.

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz will eine Frau für das Direktorium der Europäischen Zentralbank als Nachfolgerin von Sabine Lautenschläger finden. „Ich finde, dass wir in der Gesellschaft, in der wir leben, auch immer schauen müssen, wie diese Gremien zusammengesetzt sind. Reine Männerveranstaltungen sind keine gute Idee“, sagte der SPD-Politiker den Redaktionen von NTV und RTL.

Die deutsche Juristin Lautenschläger ist derzeit die einzige Frau im sechsköpfigen EZB-Direktorium, allerdings soll die Französin Christine Lagarde ab November an die Spitze der Notenbank rücken. Lautenschläger tritt Ende Oktober vorzeitig zurück.

Als mögliche Nachfolgerinnen gelten die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel und Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch. Beide Namen wollte Scholz nicht kommentieren. Am Mittwoch treffen sich die Finanzminister der Euro-Zone. „In Luxemburg wird jetzt erst einmal beschlossen, dass Bewerbungen eingereicht werden können.“ Die Personalie solle dann „sehr schnell“ geklärt werden.

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