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Europawahl FDP-Kandidatin Beer setzt auf Zusammenarbeit mit „En Marche“

Die Bewegung des französischen Präsidenten habe eine ähnlich klare Vision von Europa wie die FDP. Beer rechnet mit einer gemeinsamen Fraktion.

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Europawahl: FDP-Kandidatin will mit „En Marche“ zusammenarbeiten Quelle: dpa

Hannover Die FDP setzt nach der Europawahl am 26. Mai auf eine Zusammenarbeit der liberalen Parteienfamilie Alde mit dem „En Marche“-Bündnis des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. „En Marche“ habe ähnlich wie die FDP eine klare Vision, dass Europa besser sein könne als sein augenblicklicher Ruf, sagte die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Nicola Beer, am Donnerstag in Hannover.

„Es gibt schon regelmäßigen Gesprächskontakt, und wir gehen davon aus, dass es eine gemeinsame Fraktion geben wird zwischen der Alde, „En Marche“ und noch zwei bis drei weiteren Parteien.“ Auf diese Weise hätten die liberalen Parteien die Aussicht, im künftigen Europaparlament mehr als hundert Abgeordnete zu stellen. „En Marche“ hat sich offiziell keiner europäischen Parteienfamilie angeschlossen.

Laut Beer wollen die Liberalen im Europaparlament zweitstärkste Kraft werden und damit die De-facto-Koalition von Sozialdemokraten und Europäischer Volkspartei (EVP) beenden. Für ihre Partei rechnet die FDP-Generalsekretärin mit einem Ergebnis von 9 bis 10 Prozent der Stimmen. Bei der letzten Europawahl im Jahr 2014 erhielt die FDP 3,4 Prozent. Sie ist derzeit mit drei Abgeordneten im Europaparlament vertreten.

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