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Eurozone Eurogruppenchef Mario Centeno spricht sich für mehr Reformen in Europa aus

Statt ursprünglich 1,9 Prozent erwartet die EU-Kommission lediglich 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum in den Euro-Ländern. Der Eurogruppenchef mahnt Reformen an.

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„Wir haben eine Menge zu tun an der Front“, sagte Centeno am Montag in Brüssel. Quelle: Reuters

Brüssel Brüssel- Eurogruppenchef Mario Centeno hat angesichts des schwächeren Wirtschaftswachstums in Europa weitere Reformen angemahnt. „Wir haben eine Menge zu tun an der Front“, sagte Centeno am Montag in Brüssel beim Treffen der Finanzminister des gemeinsamen Währungsgebiets auch mit Blick auf die Schaffung eines Eurozonenbudgets.

Die EU-Kommission hatte ihren Konjunkturausblick für 2019 zuletzt deutlich revidiert. Statt ursprünglich 1,9 Prozent erwartet sie nun lediglich 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum in den 19 Ländern der Eurozone. Grund sind vor allem trübere Aussichten in Deutschland, Italien und Frankreich.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich Ende des vergangenen Jahres auf einen gemeinsamen Geldtopf für die Eurostaaten innerhalb des EU-Haushalts verständigt. Dieser könnte dazu genutzt werden, wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Staaten zu verringern oder Investitionen zu fördern. Details sollen die Finanzminister nun bis zum Sommer ausarbeiten.

Das Grundprinzip sei akzeptiert worden. Nun gehe es darum, es in die Praxis zu bringen, forderte Frankreichs Ressortchef Bruno Le Maire.

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