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Eurozone EZB-Notenbanker hält Europas Finanzsystem nicht für krisensicher

Die Verflechtung von Banken und Staaten mache Europa krisenanfällig, so der Chef der spanischen Notenbank. Abmildernde Instrumente würden noch fehlen.

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Der Chef der spanischen Notenbank kritisiert das Finanzsystem der Euro-Zone. Quelle: dpa

London Europas Finanzsystem ist aus Sicht von Spaniens Notenbank-Chef Pablo Hernandez de Cos noch immer nicht krisenfest. Es bleibe anfällig und zersplittert aufgrund der gefährlichen Verflechtung zwischen Banken und Staaten, sagte das Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) am Montag in London.

Die Europäische Union besitze noch nicht die Instrumente, um große Schocks in der Euro-Zone abzufedern. Experten weisen schon seit längerem auf die Risiken hin, die dadurch entstehen, dass sich viele Institute stark mit Staatsanleihen ihres eigenen Landes vollsaugen. Dies könne eine Krise verschärfen und Banken sowie Staaten dann gleichermaßen destabilisieren.

Die Bundesbank fordert schon seit längerem, Staatsanleihen in den Bankbilanzen nicht mehr als risikolos einzustufen. Bislang konnte sie sich aber damit nicht bei den internationalen Bankenregulierern durchsetzen.

Mehr: Lesen Sie hier, wie sich in der Währungsunion der Norden und der Süden gegenseitig blockieren.

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