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Eurozone Steinmeier diskutiert mit Ökonomen über europäische Währungsunion

Der Euroraum soll robuster und krisenfester werden. Entsprechende Maßnahmen hat der Bundespräsident mit deutschen und französischen Ökonomen diskutiert.

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Der Bundespräsident empfang Wirtschaftswissenschaftler auf Schloss Bellevue. Quelle: dpa

Berlin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Montag mit einer Gruppe deutscher und französischer Ökonomen über die Weiterentwicklung der europäischen Währungsunion diskutiert. Die Wirtschaftswissenschaftler hatten im Januar vergangenen Jahres ein Reformpaket vorgelegt, das den Euroraum robuster und krisenfester machen, für solidere Staatsfinanzen sorgen und mehr Wirtschaftswachstum ermöglichen soll.

Das Paket sieht zum Beispiel einen neuen gemeinsamen Fonds zur Unterstützung einzelner Länder bei großen wirtschaftlichen Krisen vor, ein neues Euro-Anlageprodukt als Alternative zu Staatsanleihen, eine Reform des Maastricht-Kriteriums zur Begrenzung des Haushaltsdefizits der Mitgliedsstaaten sowie eine Reform der Institutionen.

Der Bundespräsident lobte bei der Gesprächsrunde nach Angaben aus Teilnehmerkreisen die Arbeit der französischen und deutschen Ökonomen. Ihre Vorschläge zeigten, dass die Konflikte um die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion in der Sache lösbar seien. Steinmeier ermutigte die Teilnehmer, ihre Reformvorschläge weiterzuentwickeln.

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