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EZB Draghi fordert zu Reformen auf

Schon lange hält die Europäische Zentralbank ihren Leitzins bei 0,0 Prozent. Laut EZB-Chef Mario Draghi sei jetzt die richtige Gelegenheit für die Euro-Länder, das günstige geldpolitische Umfeld für Reformen zu nutzen.

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Mario Draghi fordert Länder der Euro-Zone zu Reformen auf Quelle: Reuters

Frankfurt EZB-Chef Mario Draghi hat die Länder der Euro-Zone erneut dazu aufgefordert, das günstige geldpolitische Umfeld für Reformen zu nutzen. Die Krise habe gezeigt, dass flexiblere Volkswirtschaften widerstandsfähiger seien, was insbesondere für die Länder der Währungsgemeinschaft gelte, sagte Draghi am Mittwoch auf einer Konferenz in Frankfurt. „Mit einer unterstützenden Geldpolitik ist nun die Gelegenheit günstig, diese Maßnahmen zu ergreifen.“ Für solche Schritte sei das Klima nun besser als noch vor einem Jahr.

Die EZB hält ihren Leitzins seit einiger Zeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent, um so für günstige Finanzierungsbedingungen zu sorgen. Darüber hinaus erwerben die Währungshüter seit März 2015 Staatsanleihen und andere Wertpapiere in Billionenhöhe, um Banken zur stärkeren Kreditvergabe anzuregen. Draghi hatte bereits wiederholt die Regierungen aufgefordert, sie sollten die Zeit der konjunkturstützenden Geldpolitik nutzen, um ihre Volkswirtschaften durch Reformen voranzubringen.

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