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EZB-Käufe Firmen aus Frankreich und Deutschland profitieren

Die europäische Zentralbank wird als Bank der Mitgliedstaaten der europäischen Union von den jeweiligen Bundesbanken getragen. Vom Ankauf von Firmenanleihen profitieren aber vor allem Unternehmen aus zwei Ländern.

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Seit Juni 2016 kauft die EZB auch Firmenanleihen an. Bei den Investments dominieren Deutschland und Frankreich. Quelle: dpa

Frankfurt Im großangelegten Programm der EZB zum Aufkauf von Firmenanleihen dominieren Firmentitel aus Frankreich und Deutschland. Auf Frankreich entfallen 29 Prozent aller bislang erworbenen Titel, auf Unternehmensanleihen aus Deutschland 25 Prozent, wie aus neuen Daten hervorgeht, die die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag veröffentlichte.

Bis Ende September hatten die Währungshüter Firmenanleihen im Volumen von 114,7 Milliarden Euro in ihre Bücher genommen. Die EZB hatte im Juni 2016 mit dem Aufkauf von Unternehmensanleihen begonnen. Sie sind Teil des im März 2015 gestarteten Wertpapier-Kaufprogramms zur Ankurbelung der Konjunktur, das inzwischen auf 2,28 Billionen Euro angelegt ist.

Ähnliche Daten hatte die Euro-Notenbank zuletzt im Juni veröffentlicht. Sie will diese nun zweimal im Jahr aktualisieren. Auf Versorger-Anleihen entfallen 16 Prozent aller erworbenen Titel, auf Titel von Infrastruktur- und Transport-Unternehmen zwölf Prozent. Anleihen von Firmen aus der Autobranche machen zehn Prozent aus. Zu den erworbenen Firmenbonds bekannter deutscher Unternehmen zählen etwa Schuldenpapiere der Dax-Konzerne Daimler, Siemens und E.On.

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