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EZB-Protokoll Notenbanker diskutieren Ende der Anleihenkäufe

Auf der jüngsten Tagung der Europäischen Zentralbank wurden Argumente für ein Ende der Anleihekäufe diskutiert. Sie sollen ab Januar auf 30 Milliarden Euro pro Monat beschränkt werden. Ein klares Enddatum gibt es nicht.

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EZB: Notenbanker diskutieren Ende der Anleihenkäufe Quelle: dpa

Frankfurt Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer jüngsten Zinssitzung ganz unterschiedliche Optionen zur Zukunft ihrer in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe diskutiert. Dabei wurden von einigen Notenbankern auch Argumente für die Nennung eines klaren Enddatums für die Käufe vorgebracht, wie aus dem Protokoll zur Zinssitzung am 25. und 26. Oktober hervorgeht, das die EZB am Donnerstag veröffentlichte.

„Es wurde auch argumentiert, dass die Balance von Kosten und Nutzen mit fortschreitender Zeit zunehmend ungünstiger wird“, hieß es darin. Einige Mitglieder sprachen sich zudem dafür aus, im geldpolitischen Ausblick die bisherige Verknüpfung der Anleihen-Transaktionen mit der Inflationsentwicklung abzuändern.

Die EZB hatte auf dem Ratstreffen schließlich beschlossen, wegen der verbesserten Konjunktur die Anleihenkäufe ab Januar auf 30 Milliarden Euro pro Monat zu halbieren. Die Käufe werden dafür aber bis mindestens Ende September 2018 fortgesetzt. Ein klares Enddatum für die Käufe nannte die Notenbank nicht.

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