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EZB-Strafzinses Bankenlobby fordert Halbierung für Institute

Zurzeit müssen europäische Banken für ihre Einlagen bei der europäischen Zentralbank einen Strafzins von 0,4 Prozent bezahlen. Der Chef der Privatbankenlobby fordert nun eine Entlastung der Institute.

Der Chef der Privatbank Berenberg kritisiert die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Quelle: dpa

FrankfurtDer Bundesverband deutscher Banken (BdB), die Lobbyorganisation der Privatbanken, hat von der EZB eine deutliche Entlastung der Institute gefordert. Wegen des geltenden Strafzinses von 0,4 Prozent auf kurzfristige Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB), würden die europäischen Institute monatlich 500 Millionen Euro Zinsen an die Notenbank zahlen, was deren Profitabilität und Handlungsfähigkeit deutlich beschneide, sagte BdB-Präsident Hans-Walter Peters am Montag in Frankfurt.

Er forderte einen Freibetrag für die Überschussliquidität der Banken bei der EZB und eine Halbierung des negativen Einlagenzinses. „Beides würde eine deutliche Entspannung für die Banken bedeuten“, sagte der Chef der Privatbank Berenberg.

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