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EZB-Vizepräsident Spanien bringt sich für Posten in Stellung

Im Frühjahr endet die Amtszeit von EZB-Vizepräsident Vitor Constancio. Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos reklamiert nun den Posten für einen Kandidaten seines Landes. Andere Spekulationen räumte er aus.

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Er sei überzeugt, dass die Position an einen spanischen Kandidaten gehen werde, sagte der spanische Wirtschaftsminister. Quelle: Reuters

Madrid Spanien rechnet sich gute Chancen auf den im Frühjahr frei werdenden Vizechefposten in der Europäischen Zentralbank aus. Er sei überzeugt, dass die Position an einen spanischen Kandidaten gehen werde, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag.

Die achtjährige Amtszeit des portugiesischen EZB-Vizepräsidenten Vitor Constancio läuft Ende Mai 2018 aus. Alle Direktoriumsmitglieder werden vom Europäischen Rat mit qualifizierter Mehrheit ausgewählt und ernannt. Das sechsköpfige Direktorium bereitet die Sitzungen des für die Zinspolitik zuständigen EZB-Rats vor und führt die laufenden Geschäfte der Zentralbank.

Spanien war von Mitte 1998 bis Mai 2012 in dem Führungsgremium vertreten. De Guindos trat zugleich Spekulationen entgegen, dass er für den Posten des Euro-Gruppenchefs kandidiere, den derzeit der Niederländer Jeroen Dijsselbloem innehat.

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