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Fall Khashoggi Deutsche-Bank-Chef sagt Konferenzteilnahme in Riad ab

Mit dem Verzicht auf die Reise in die saudi-arabische Hauptstadt reagiert Christian Sewing auf das Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi.

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Der Manager verzichtet auf eine Reise nach Saudi-Arabien. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Frankfurt Auch Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing hat die Teilnahme an einer internationalen Investorenkonferenz in Saudi-Arabien abgesagt. Das sagte eine mit der Sache vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Die Deutsche Bank wollte sich offiziell nicht äußern.

Nach dem Verschwinden des regimekritischen saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi machen immer mehr Größen aus Politik und Wirtschaft einen Bogen um das Treffen, das kommende Woche in Riad stattfinden soll. Unter anderem haben IWF-Chefin Christine Lagarde, US-Finanzminister Steven Mnuchin und die Chefs der Großbanken HSBC, Standard Chartered, Credit Suisse und JP Morgan ihre Teilnahme abgesagt.

Die Türkei wirft Saudi-Arabien vor, Khashoggi im Konsulat des Landes in Istanbul getötet zu haben. Saudi-Arabien hat das bislang zurückgewiesen. Das Königreich wirbt derzeit massiv um ausländische Investoren, um die Abhängigkeit des Landes vom Öl zu reduzieren.

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