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Familienunternehmen Friseurkette Klinck stellt Insolvenzantrag

Der harte Wettbewerb unter Friseursalons zwingt die nächste Kette in die Insolvenz. Jetzt traf es die Kieler Firma Klinck mit 750 Mitarbeitern.

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Klinck: Friseur-Kette stellt Insolvenzantrag Quelle: dpa

Kiel Die Friseur-Kette Klinck mit knapp 750 Mitarbeitern hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Kiel die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Dies teilte Rechtsanwalt Jens-Sören Schröder als vorläufiger Insolvenzverwalter am Donnerstag mit. Hintergrund seien Umsatzrückgänge im laufenden und im vergangenen Jahr.

Die Friseur Klinck GmbH betreibt 95 Salons in sieben Bundesländern. Die Kette ist in Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Mecklenburg-Vorpommern besonders stark vertreten.

Der Geschäftsbetrieb solle in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung, den Schwestern Monika und Susanne Klinck, fortgeführt werden, erklärte Schröder. Um Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sicherzustellen, wollte er noch am Donnerstag die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes bei der Arbeitsagentur in Kiel beantragen.

Der Großteil der Salons arbeite nach erster Einschätzung rentabel. Für unrentable Salons müssten ein Verkauf oder auch eine Schließung geprüft werden.

Klinck hat mit einem extremen Wettbewerbsumfeld zu kämpfen. In den vergangenen 15 Jahren stieg die Anzahl an Friseur-Läden von 60.000 auf etwa 80.000, entsprechend schmälerte sich auch der Anteil des Kieler Unternehmens.

Vor allem Ketten wie Klinck oder Konkurrent Klier sind aber die großen Verlierer, denn ihr Image gilt bei Kunden als angestaubt. Zuvor gingen bereits Unternehmen wie figarouno oder C&M insolvent.

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