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Fed-Chef Dudley US-Haushaltspolitik beeinflusst Zinspolitik bis 2020

Nach der Einschätzung des scheidenden Chefs der US-Notenbank führt der Kurs der amerikanischen Regierung zu einer angespannten Geldpolitik.

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Zum Ende seiner Zeit als Präsident der US-Notenbank, warnt er vor Trumps Handels- und Einwanderungspolitik. Quelle: Reuters

New York Die Haushaltspolitik von US-Präsident Donald Trump beeinflusst nach Einschätzung des Chefs der New Yorker Fed die US-Notenbank bis 2020. Die Währungshüter müssten möglicherweise ihre Zinsen bis dann anheben, um auf das „nicht nachhaltige“ Defizit zu reagieren, sagte William Dudley am Freitag an seinem letzten Arbeitstag. Wegen der derzeit niedrigen Arbeitslosigkeit müssten zudem die Zinsen etwas über das neutrale Niveau steigen. „Dieser Schritt wird letztlich zu einer leicht angespannten Geldpolitik führen.“

Sorgen bereite ihm die Handels- und Einwanderungspolitik. Er befürchte höhere Handelsbarrieren. Die Zuwanderungspolitik könne dazu führen, dass weniger Menschen in die USA kämen und deswegen die Produktionskapazitäten der Wirtschaft sänken. Die Fed hatte am Mittwoch den Zins erhöht und zwei weitere Schritte für das laufende Jahr signalisiert. Die USA verhängten zudem am Freitag Zölle auf chinesische Produkte im Volumen von 50 Milliarden Dollar. China kündigte umgehend Vergeltungsmaßnahmen an.

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