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Fed Firmenschulden sind Argument für geduldige US-Zinspolitik

Fed-Banker sprechen sich für eine vorsichtige Zinspolitik aus. Grund dafür sind die hohen Firmenschulden und die unsichere Konjunkturaussicht.

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Der Federal Reserve hatte eine Zinspause in diesem Jahr signalisiert. Quelle: Reuters

San Francisco Die von einer langen Nullzinsphase der Notenbank begünstigte üppige Verschuldung vieler US-Firmen ist laut einem führenden Währungshüter Anlass für eine vorsichtige Zinspolitik. Mit Blick auf Verbindlichkeiten der Unternehmen in der Rekordhöhe von 46 Prozent der Wirtschaftsleistung sagte der Chef des Notenbank-Bezirks Dallas, Robert Kaplan, am Dienstag im Reuters-Interview: „Ich bin mir dessen bewusst und es bestärkt mein Gefühl, dass wir für einige Zeit nichts unternehmen sollten.“

Die Notenbank Fed hatte nach vier Zinserhöhungen im vorigen Jahr Anfang dieses Jahres angesichts unsicherer Konjunkturaussichten eine Zinspause signalisiert und den geldpolitischen Schlüsselsatz in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent belassen.

Kaplan betonte, dieses Vorgehen sei auch mit Blick auf die hohe Firmenverschuldung klug, da diese einen Abschwung verstärken könne. Die US-Unternehmen haben nach der Finanzkrise zu äußerst niedrigen Zinsen Kredite aufgenommen, die sich mittlerweile auf 5,7 Billionen Dollar summieren. Laut Kaplan könnten sich Firmen mit einem höheren Verschuldungsniveau in einer konjunkturellen Flaute stärker dazu gezwungen sehen, Investitionen zu streichen und Personal abzubauen.

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