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Fed-Notenbanker Charles Evans „Stabile Zinsen wären besser gewesen“

Charles Evans hat als US-Notenbanker gegen die jüngste Zinserhöhung gestimmt. Er sieht bei stabilen Zinsen größere Chancen, dass sich die derzeit niedrige Inflation wieder einem Wert von zwei Prozent annähern könnte.

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Der US-Notenbanker hält nicht viel von der aktuellen Zinserhöhung der Fed. Quelle: Reuters

Washington Der US-Notenbanker Charles Evans hat wegen der vergleichsweise niedrigen Inflation gegen die jüngste Zinserhöhung gestimmt. Bei stabilen Zinsen wäre die Wahrscheinlichkeit höher gewesen, dass sich die Inflation wieder dem Ziel der Notenbank Fed von zwei Prozent nähere, sagte Evans am Freitag. „Ich bin besorgt, dass fortwährende Faktoren die Inflation unten halten.“ Die Teuerung war zuletzt im Oktober ohne schwankungsanfällige Nahrungsmittel und Energiekosten nur um 1,4 Prozent angezogen. Die Fed achtet vor allem auf diesen Wert. Er ist angesichts des starken Wirtschaftswachstums und der guten Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt zu niedrig für die Notenbank.

Die Fed hatte am Mittwoch zum dritten Mal in diesem Jahr die Zinsen hochgesetzt und rechnet 2018 mit weiteren Schritten nach oben. Die Entscheidung fiel mit sieben zu zwei Stimmen. Neben Evans, dem Chef der Fed-Filiale von Chicago, votierte auch Neel Kashkari aus Minneapolis dagegen.

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