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Fed US-Notenbanker Williams für vorbeugende Maßnahmen bei Zinspolitik

Williams hat sich bei der Steuerung der Zinspolitik für vorbeugende Maßnahmen ausgesprochen. An den Börsen wird damit gerechnet, dass die Fed Ende Juli ihre Zinsen senkt.

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Es sei besser, vorsorglich zu agieren als zu warten, bis es zu möglichen wirtschaftlichen Problemen komme, sagte Williams. Quelle: Reuters

New York Der einflussreiche Chef des Fed-Bezirks New York, John Williams, hat sich bei der Steuerung der Zinspolitik für vorbeugende Maßnahmen ausgesprochen. Es sei besser, vorsorglich zu agieren als zu warten, bis es zu möglichen wirtschaftlichen Problemen komme, sagte Williams am Donnerstag. Eine schnelle Zinssenkung angesichts ungünstiger konjunktureller Bedingungen und ein niedriger Leitzins für einen längeren Zeitraum dürften die Wirtschaft vor einer zu geringen Inflation schützen. Die Finanzmärkte interpretierten seine Aussagen als ein starkes Argument für eine schnelle Zinssenkung noch in diesem Monat.

An den Börsen wird inzwischen damit gerechnet, dass die Fed auf ihrer Sitzung am 30. und 31. Juli ihre Zinsen senkt. Es wäre der erste Schritt nach unten seit der Finanzkrise. Der jüngste Auftritt von Notenbank-Chef Jerome Powell vor dem US-Kongress hatte diesen Spekulationen neue Nahrung gegeben. Nach vier Erhöhungen 2018 liegt der Schlüsselzins derzeit in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent.

Mehr: Die Börsen hängen am Tropf der Notenbanken. Deren Mittel werden noch eine Weile wirken. Doch sollten Märkte und Politik nicht zu viel verlangen.

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