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Federal Reserve Fed-Notenbanker hält jüngste Marktkorrektur für „heilsam“

Der Kursverfall an den Börsen hat viele Anleger böse überrascht. Nach US-Notenbanker Robert Kaplan besteht jedoch kein Grund zur Sorge – ganz im Gegenteil.

Vor seiner Tätigkeit für die US-Notenbank arbeitete Kaplan für die Investmentbank Goldman Sachs. Quelle: Reuters

FrankfurtDie jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten werden laut dem US-Währungshüter Robert Kaplan der amerikanischen Wirtschaft nicht schaden. Er gehe nicht davon aus, dass sich der Kurssturz negativ niederschlagen werde, sagte das Führungsmitglied der Notenbank Fed am Mittwoch auf eine Frage nach den Auswirkungen der Börsentalfahrt. „Es handelt sich grundsätzlich um Marktgeschehen, und diese Ereignisse können heilsam sein“, fügte der Chef der Fed von Dallas hinzu. Die Marktbewertung sei historisch betrachtet „relativ hoch“.

Zugleich betonte er, es sei klug, die geldpolitische Unterstützung der Wirtschaft „behutsam“ zu verringern. Ein kräftiger Stellenzuwachs im Januar hatte Spekulationen genährt, dass die Zinsen in den USA dieses Jahr stärker steigen könnten als bislang signalisiert. Diese Sorge löste an den Börsen weltweit Kursstürze aus, bevor eine Erholung einsetzte.

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