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Fernseh- und Internetunternehmen Pro-Sieben-Sat-1-Chef Conze lehnt eine Fusion mit Mediaset ab

Max Conze äußert sich skeptisch über eine mögliche Fusion mit Großaktionär Mediaset. Synergien seien überschaubar und rechtfertigten keine Verschmelzung.

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Eine Fusion ist laut dem Vorstandsvorsitzenden Max Conze zwar „nicht unmöglich“, die Umsetzung aber wäre „komplex, langwierig und teuer“. Quelle: Reuters

Der Vorstandsvorsitzende von Pro Sieben Sat 1, Max Conze, lehnt eine Fusion mit dem neuen Großaktionär Mediaset aus Italien ab. „Ich bin sehr skeptisch, was eine strukturelle Verschmelzung unserer Unternehmen angeht. Das wäre zwar nicht unmöglich, aber die überschaubaren Synergien würden eine Verschmelzung nicht rechtfertigen, denn die Umsetzung wäre komplex, langwierig und teuer“, sagte Conze der „Süddeutschen Zeitung“.

Jetzt wolle er erst mal verstehen, was Mediasets Absichten seien. „Wir treffen uns an diesem Montag und besprechen, wie Mediaset sich das Engagement insgesamt vorstellt.“

Mediaset hatte zuletzt in zwei Schritten gut 15 Prozent der Aktien an dem deutschen Fernseh- und Internetunternehmen erworben. Conze ergänzte, ihn würde es nicht überraschen, wenn Mediaset den Anteil weiter aufstocken würde. Conze rechnet zudem damit, dass andere Investoren bei Pro Sieben Sat 1 einsteigen könnten.

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