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Filialen zu nah beieinander Royal Bank of Scotland baut weitere 800 Stellen ab

Die Royal Bank of Scotland will 800 weitere Stellen abbauen. Schon im Dezember hat das britische Geldhaus 259 Filialen geschlossen.

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Die Royal Bank of Scotland (RBS) will in England und Wales 162 Filialen schließen und fast 800 Stellen abbauen. Eine Überprüfung habe ergeben, dass viele der Zweigstellen zu nahe beieinander lägen, teilte die Bank am Dienstag mit. Außerdem habe sich das Verhalten der Kunden geändert. „Uns ist klar, dass das schlechte Nachrichten für unsere Kollegen sind, und wir werden unser Möglichstes tun, um die Betroffenen zu unterstützen“, hieß es in einer Mitteilung der britischen Großbank. Die Zahl der Kündigungen solle auf ein absolutes Minimum begrenzt werden. Erst im Dezember hatte die RBS 259 Filialen geschlossen und dabei 680 Stellen abgebaut.

Die Bank hat seit Jahren immer wieder mit Umstrukturierungen und Rechtsstreitigkeiten zu tun. In den USA droht eine Milliardenstrafe, Verhandlungen mit dem Justizministerium in Washington laufen. Der angestrebte Vergleich im Hypothekenstreit ist Voraussetzung für die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen und die Re-Privatisierung. Seit der Finanzkrise hält der britische Staat 71 Prozent an dem Institut.

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