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Filialnetz verkleinert Lloyds-Bank-Gruppe schließt knapp 50 Filialen in Großbritannien

Die britische Lloyds-Gruppe will bis zu 50 Filialen schließen. Grund sei unter anderem die zunehmende Digitalisierung des alltäglichen Bankgeschäfts. Gewerkschaften kommen zu anderen Schlüssen.

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London Die britische Lloyds-Gruppe will bis Mitte kommenden Jahres knapp 50 Bankfilialen in Großbritannien schließen. Das bestätigte das Geldhaus der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Es handle sich um Filialen von Lloyds, Halifax und der Bank of Scotland.

„Kunden entscheiden sich zunehmend, unsere digitalen und mobilen Kanäle für ihre alltäglichen Bankgeschäfte zu nutzen. In der Folge ist die Zahl der Kunden, die eine unserer Filialen besuchen, in den letzten Jahren gesunken“, hieß es in einer Mitteilung.

Die britische Gewerkschaft Unite Union bezeichnete die Schließung als „unnötig“. Durch den Schritt würden knapp 100 Arbeitsplätze wegfallen. Zudem schließe Lloyds damit Kunden aus, die nicht in der Lage seien, digitale Mittel zur Abwicklung ihrer Bankgeschäfte zu nutzen.

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