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Finanzaufsicht Bafin entlastet Banken bis Ende 2021 bei zusätzlichem Krisenpuffer

Infolge der Pandemie hat die Bafin den antizyklische Kapitalpuffer auf 0,0 Prozent gesenkt. Dabei wird es wohl auch bis Jahresende 2021 bleiben.

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Die von der Bafin beaufsichtigten Geldhäuser werden weiter entlastet. Quelle: dpa

Die deutsche Finanzaufsicht kommt den Banken auch im zweiten Jahr der Coronakrise bei den verlangten Krisenpolstern entgegen. Der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer, ein Aufschlag auf andere Reserven, der zur Abfederung von Konjunkturabschwüngen dient, werde voraussichtlich bis Jahresende bei 0,0 Prozent belassen, teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Freitag mit.

Banken erhielten somit Planungssicherheit. Zudem sei es für die Geldhäuser dadurch leichter, Verluste aus Kreditausfällen aufzufangen und den Darlehensfluss an die Wirtschaft während der Pandemie aufrecht zu erhalten.

Die Aufseher hatten den antizyklischen Kapitalpuffer aufgrund der Virus-Krise zum 1. April 2020 auf 0,0 Prozent gesenkt und ihn seitdem dort belassen. Damals war eigentlich eine Aufstockung auf 0,25 Prozent vorgesehen gewesen. Auf welche Höhe er nach der Corona-Pandemie festgelegt werde, hänge von den Risiken in der Bankenbranche ab, erklärte die Bafin. Derzeit sei nicht absehbar, wann die Pandemie überwunden sein werde.

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