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Atomarer Rohstoff Uran

Atomenergie wird angesichts der drohenden Katastrophe in Japan verteufelt. Aber der Rohstoff Uran wird deshalb nicht zwingend überflüssig.

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Brennelemente im Kernkraftwerk Quelle: dpa

So reflexartig, wie die Anleger auf die atomare Katastrophe in Japan Solaraktien gekauft haben, haben sie Uranaktien geschmissen. Das ist verständlich. Uran ist der wichtigste Brennstoff für den Betrieb von Atomkraftwerken. Vorerst wird es weiter einen Grundbedarf geben. Schließlich werden nicht alle der etwa 440 Atomkraftwerke, die derzeit weltweit am Netz sind, gleichzeitig abgeschaltet. Die Wachstumsfantasie ist aber dahin.

Ausbau geplant

Erste Zweifel am geplanten Ausbau der Atomkraft hört man aus Indien. Russland und China haben zwar angekündigt, an ihren ehrgeizigen Atomprogrammen festzuhalten. Doch sollte in Japan große Mengen Radioaktivität freigesetzt werden, wird man auch in Moskau und Peking umdenken müssen. Und bei einer 180-Grad-Wende in Richtung weltweiten Ausstieg aus der Atomkraft wäre das Anlagethema Uran endgültig gegessen.

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