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Banken Citigroup verliert wichtigsten Experten für deutsche Solarbranche

Die Citigroup hat ihren wichtigsten Experten für die stark wachsende deutsche Solarbranche verloren.

Das Citigroup Center in New York. Foto: ap

Aktienanalyst Benjamin Kluftinger arbeitet künftig bei der australischen Investmentbank Macquarie in London. Dort soll er im Erneuerbare-Energie-Team den europäischen Solarsektor betreuen.

Der Verlust trifft eine der Stärken des deutschen Investmentbanking von Citi: Die Beratung von Börsenkandidaten aus dem Solarsektor. In den vergangenen Jahren hatte das Institut zum Beispiel das heutige TecDax-Mitglied Q-Cells oder den Branchenspezialisten Centrotherm an den Markt gebracht. In beiden Fällen hatte Kluftinger die Analystenstudie zum Debüt verfasst.

Ohne Kluftinger fehlt Citigroup beim Wettbewerb um weitere Mandate künftig ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Denn Börsenkandidaten wählen ihre Konsortialbanken nicht zuletzt aufgrund der dort vorhandenen Branchenexpertise aus. Dafür stand bei Citigroup nach Angaben aus Finanzkreisen vor allem Kluftinger.

Dagegen könnten nun die Australier versuchen, Rivalen hierzulande lukrative Solar-Mandate abzujagen. Die Bank verfügt bereits über ein europäisches Team für Aktienemissionen.

„Macquarie ist offen dafür, Börsenkandidaten aus der europäischen Solarbranche zu betreuen", heißt es in Unternehmenskreisen.

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