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Bankengewinne Düstere Aussichten für das Investment-Banking

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Dass Anleger seither nervös geworden sind, zeigte sich in den vergangenen Wochen selbst bei Unternehmensanleihen. Dort beruhigt sich die Lage aber bereits. Diese Woche begab Linde eine neue Anleihe, Firmen wie der französische Autokonzern Renault und der Schweizer Anlagenbauer Sulzer folgten.

Zuversicht bei Bonds

Von daher sind Banker mit Blick auf Bonds zuversichtlich. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Märkte für neue Unternehmensanleihen über längere Zeit geschlossen bleiben“, sagt Anthony Bryson, der bei BNP Paribas das Geschäft mit neuen europäischen Firmenbonds leitet. Unternehmensanleihen seien schließlich in gewisser Weise Profiteure der Krise um die europäischen Schuldenstaaten: „Viele Anleger finden Anleihen von Unternehmen inzwischen berechenbarer als die von Staaten.“

Zwischenzeitlich schwierige Märkte können die meisten Firmen laut Bryson zudem „gut aussitzen, weil sie sich häufig vorfinanziert haben und zudem hohe Cash-Flows aus dem laufenden Geschäft erwirtschaften“. Für stetiges Geschäft mit neuen Bonds sorgen zudem als sehr sicher angesehene Anleihen wie die der staatlichen Förderbank KfW oder Pfandbriefe.

Fusionen und Übernahmen

In Deutschland brachten Banken und andere Unternehmen seit Januar Bonds über 238 Milliarden Dollar auf den Markt – 27 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010. Die fünf größten Anleihen kamen von der KfW. Trotz Griechenlandkrise sind die Banker auch bei Fusionen und Übernahmen (M&A) zuversichtlich. „Ausländische Firmen haben derzeit großes Interesse an deutschen Unternehmen“, sagt der Leiter des Investment-Bankings Deutschland und Österreich der Credit Suisse, Ken Oliver Fritz. Zudem versuchten sich mehrere deutsche Unternehmen über M&A-Transaktionen strategisch neu aufzustellen. „Im zweiten Halbjahr könnte sich dieser positive Trend fortsetzen.“ Anders als im Ausland hätten deutsche Unternehmen ihre guten Bilanzen bislang kaum eingesetzt.

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