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Absturz der türkischen Währung Türkische Lira beschleunigt nach Inflationsdaten die Talfahrt

Im März ist die Jahresteuerung der Lira um über 19 Prozent gestiegen. Angesichts der Abwertung der türkischen Währung sei kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.

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Wenn die Notenbank die Leitzinsen senken sollte, müsse mit einem erneuten Lira-Ausverkauf gerechnet werden. Quelle: Reuters

Frankfurt Mit zusätzlichen Lira-Verkäufen reagieren Anleger auf den überraschenden Anstieg der türkischen Inflation. Ein Dollar verteuerte sich am Mittwoch um bis zu 0,9 Prozent auf 5,6527 Lira und ein Euro um ein Prozent auf 6,3462 Lira.

Im März kletterte die Jahresteuerung den Angaben zufolge um 19,71 Prozent. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 19,57 von 19,67 Prozent im Vormonat gerechnet. Angesichts der Lira-Abwertung in den vergangenen Wochen und des steigenden Ölpreises sei ein Ende dieser Entwicklung nicht in Sicht, warnten Börsianer. Sollte die Notenbank dem Druck von Präsident Recep Tayyip Erdogan nachgeben und die Leitzinsen zur Ankurbelung der schwächelnden Konjunktur senken, müsse mit einem erneuten Lira-Ausverkauf gerechnet werden.

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