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Airline Union Investment will Lufthansa-Rettung trotz Kritik zustimmen

Die Fondsgesellschaft fordert jedoch, dass die Interessen der Altaktionäre bei der Ausgestaltung des Rettungspaketes stärker berücksichtigt werden.

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Die Airline hat hohe Schulden. Quelle: Reuters

Die Fondsgesellschaft Union Investment steht der Beteiligung des deutschen Staats an der Lufthansa kritisch gegenüber, will die Rettung der Airline aber billigen. „Wir stimmen der Staatsrettung zu“, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Statement von Patrick Schuchter, Portfoliomanager bei Union Investment, zur virtuellen Hauptversammlung der Lufthansa am 25. Juni. „Aber wir fordern, dass die Interessen der Altaktionäre sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Lufthansa bei der Ausgestaltung des Rettungspakets stärker berücksichtigt werden“, fügte er hinzu. „Durch die Kapitalerhöhung ohne Beteiligungsmöglichkeit für die Altaktionäre werden die Aktionärsrechte beschnitten“, kritisierte Schuchter. Die Airline drohe zudem, von Schulden erdrückt zu werden.

Gegen den Einstieg des Staates hatte vor der Hauptversammlung Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele Front gemacht. „Die Lufthansa braucht für Sanierung und Gesundung keine Staatsbeteiligung“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Ihm ist der Staatsanteil von 20 Prozent ein Dorn im Auge, der unter bestimmten Bedingungen auf eine Sperrminorität von 25 Prozent steigen könnte.

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