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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

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Attraktive Peso-Anleihe: GE

Anleihetipp: GE - Mexikanischer Dreh mit amerikanischer Power

Umgerechnet 8,6 Milliarden Euro steckt Mexiko in neue Infrastrukturanlagen, vor allem für Strom- und Gasleitungen. Volkswagen, Ford, Toyota und andere internationale Autokonzerne bauen ihre Fabriken in Mexiko aus, weil das Land eine Schlüsselstellung zwischen den USA im Norden und Süd- und Mittelamerika hat. Die Abhängigkeit vom großen Nachbarn USA könnte etwas gemildert werden, nachdem sich Mexiko nun auch Brasilien annähert und gegenseitigen Handel und Investitionen erleichtert. Der IWF rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Mexiko im nächsten Jahr auf drei Prozent beschleunigt, nach 2,1 Prozent in diesem Jahr.

Kurs109,03 Prozent
Kupon8,35 Prozent
Rendite6,72 Prozent
Laufzeit bis03. 09. 2022
WährungMexican, Peso
ISINXS0319509294
Stand: 02.07.2015

Eine Staatsschuldenquote von nur 42 Prozent macht Mexiko auch für Anleihekäufer interessant. Die Partido Revolucionario Institucional von Präsident Enrique Peña Nieto konnte ihre Mehrheit bei den jüngsten Parlamentswahlen verteidigen. Standard & Poor’s lobt die Reformen der Regierung und gibt dem Land die Ratingnote BBB+ mit stabilem Ausblick. Das ist immerhin Investmentqualität. Allerdings bringen mexikanische Regierungsanleihen mittlerer Laufzeit in Euro aktuell nur eine schmale Rendite von 1,1 Prozent (ISIN XS0206170390). Wesentlich mehr ist möglich, wenn Anleger sich in die Landeswährung Peso wagen. Die ist trotz Schwankungen seit etwa sieben Jahren gegenüber dem Euro weitgehend stabil. Derzeit kosten 100 mexikanische Peso 5,80 Euro.

Ein lebhafter Emittent von Peso-Papieren ist der US-Industriekonzern General Electric (GE). Anleihen mit Laufzeit bis 2022 bringen derzeit 6,7 Prozent Jahresrendite. Mit 117 Milliarden Dollar Eigenkapital bei nur 2,7 Milliarden Dollar Nettoschulden gehört GE weltweit zu den finanzstärksten Industrieunternehmen. S&P vergibt ein Spitzenrating von AA+. Zu handeln sind die Anleihen an der Börse Stuttgart ab 100 000 Peso, derzeit 5800 Euro.


Fondstipp: Allianz Wachstum - Europäische Aktien ohne Zittern

Die Wochenenden mit immer neuen Nachrichten aus Griechenland sind für Matthias Born keine Zitterpartie. Dass der 40-jährige Fondsmanager von Allianz Global Investors entspannt nach Athen schaut, liegt einerseits daran, dass er keine griechischen Aktien im Portfolio hält. An den Börsen werden sie aktuell nicht gehandelt, aber sie passen bei Born auch nicht ins Konzept. Das „Wachstum“ im Fondsnamen steht dafür, dass er bei Unternehmen den Daumen hebt, deren Gewinnwachstum über dem Branchenschnitt liegen soll und die eine starke Position in ihrem Markt haben. Dadurch können sie Wettbewerbern den Markteintritt schwer machen. Und hier hätten sich griechische Unternehmen nie besonders hervorgetan. „Das war im Jahr 2006, als ihre Aktien boomten, nicht anders als heute“, sagt Born. Rund 80 Prozent des Fondsvolumens sind seit Langem auf deutsche, französische, italienische und spanische Unternehmen verteilt. Und für Born kommt es darauf an, dass bei ihnen die Stimmung gut bleibt. „Es gibt positive Gewinnrevisionen, und solange es so ist, werden die griechischen Probleme den Markt kaum belasten“, erwartet Born.

Fondstipp Allianz Wachstum

Sein Verzicht auf Versorger-, Energie- und Telekomaktien hat sich bewährt. Der Mix aus zyklischen Unternehmen wie dem Halbleiterhersteller Infineon, eher defensiven Titeln wie dem belgischen Windelhersteller Ontex sowie stark wachsenden wie dem französischen Kartenlesegerät-Hersteller Ingenico hat in jedem Marktumfeld funktioniert. Der Fonds hat den Kursaufschwung zu Jahresbeginn gut mitgemacht, im Mai und Juni aber die Verluste im Vergleich zum Index begrenzt. Ingenico war mit 60 Prozent Kursplus in einem Jahr einer der Top-Werte im Fonds. Weiteren Schwung für die Franzosen gibt es durch den chinesischen Markt, neue US-Kartentechnologien und mobile Bezahlsysteme.

Dass Born 2014 dem Modehersteller Ferragamo trotz eines zwischenzeitlichen Kurseinbruches treu blieb, wurde 2015 mit 35 Prozent plus belohnt.

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