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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

Die Deutsche Beteiligungs AG steigt nach 17 Jahren Beteiligung beim Hersteller für Holzbearbeitungsmaschinen Homag aus und verdient dabei insgesamt 48 Millionen Euro. Dies könnte Anlegern eine Sonderdividende bescheren. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

DBAG

Aktientipp - Deutsche Beteiligung DBAG: Den Holzklotz am Bein losgeworden

Mehr als 50 Prozent Kursplus schaffte WirtschaftsWoche-Favorit Homag in nicht einmal einem Jahr – auch zur Freude der Beteiligungsgesellschaft DBAG. Der Frankfurter Finanzinvestor, seit einem halben Jahrhundert am Beteiligungsmarkt aktiv, hielt bisher direkt und über Fonds 39,5 Prozent an dem Schwarzwälder Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen. Doch nun, nach 17 Jahren Beteiligung, steigt DBAG bei Homag aus und verdient dabei insgesamt 48 Millionen Euro; einer der größten Einzelgewinne in der Geschichte der DBAG.

Aller Voraussicht nach gibt es deshalb für das laufende Geschäftsjahr (bis Ende Oktober 2014) eine Sonderdividende. Wie hoch, ist noch offen. Im vergangenen Jahr schüttete das Unternehmen über Dividende und Sonderzahlung 1,20 Euro pro Aktie aus. Angesichts der Größe des Homag-Deals könnte es im März 2015 durchaus an die zwei Euro je Anteil geben. In diesem Fall würden 27 Millionen Euro an die Aktionäre fließen – und noch immer blieben gut 20 Millionen Euro im Unternehmen.

Mit dem Verkauf von Homag bricht für DBAG eine neue Zeit an. Die Frankfurter trennen sich damit von ihrer schwersten Beteiligung, die noch im Frühjahr ein Drittel des gesamten Portfolio-Werts ausgemacht hat. Jahrelang hatten die heftigen Schwankungen des Homag-Kurses und Querelen mit den Alteigentümern auch die DBAG-Aktie belastet.

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Nun können sich die Frankfurter auf den Neuaufbau ihres Portfolios konzentrieren. Derzeit stecken darin – Homag nicht gerechnet – 19 Unternehmen mit einem gesamten Umsatzvolumen von zwei Milliarden Euro. An der Spitze Kraftwerkszulieferer Clyde-Bergemann, Textilhändler JCK und Fahrzeugzulieferer Spheros. Die insgesamt gute Auftragslage der DBAG-Unternehmen lässt 2014 etwas höhere Umsätze und Gewinne erwarten.

Jüngste Erwerbung ist die brandenburgische Dahlback, mit mehr als 350 Filialen fünftgrößte Bäckereikette des Landes. Auf dem zersplitterten Markt ist Dahlback schon heute rentabel. Zusätzlicher Vorteil: Die DBAG stößt in eine neue, wenig konjunkturabhängige Branche vor. Das senkt das Gesamtrisiko des Portfolios.

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