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Aktien, Anleihen, Fonds Die Anlagetipps der Woche

Warum die Aktie von Weltkonzern Unilever eine Kernanlage bleibt und Spielkonsolenhersteller Nintendo gute Chancen bietet. Aktien, Anleihen und Fonds für die private Geldanlage.

Quelle: dpa/dpaweb

Aktientipp - Unilever: Höhere Preise und mehr Masse

Immer mehr Anleger erinnern sich an die Nifty-Fifty aus den Siebzigerjahren und schwören auf Blue Chips globaler Konzerne mit Preismacht und verhältnismäßig sicheren Dividenden. Zu ihnen zählt die Aktie des niederländisch-britischen Multis Unilever. Ausgesprochen billig ist die Unilever-Aktie mit einer Gewinnbewertung von 18 für 2012 nicht mehr. Doch ist diese Bewertung weit entfernt von Höhen, die vergleichbare Titel während der Nifty-Fifty-Manie vor 40 Jahren erreicht haben. Und dass der Unilever-Kurs gerade erst eine mehr als zehn Jahre andauernde Konsolidierungsphase beendet hat, ist auch kein Überhitzungssignal.

Kursverlauf der Unilever-Aktie

In defensiv ausgerichteten Depots wird Unilever vorerst eine Kernanlage bleiben, schon deshalb, weil quartalsweise Dividendenausschüttungen garantiert sind. Die Aktie bietet aufs Jahr gerechnet 3,4 Prozent Rendite. Natürlich ist auch Unilever nicht immun gegen steigende Rohstoffpreise und widrige Wirtschaftsbedingungen. Doch dank Preismacht und globaler Präsenz lassen sich diese Effekte vergleichsweise gut auffangen. 55 Prozent der Gesamterlöse kommen aus Schwellenländern, wo die Konsumnachfrage noch keine Sättigungstendenzen zeigt. Im ersten Halbjahr 2012 stiegen Unilevers Erlöse mit Körperpflegeprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln, Snacks, Soßen, Brotaufstrichen, Eiscreme und Getränken in den Schwellenländern um gut elf Prozent. Insgesamt wuchs der Konzernumsatz um sieben Prozent auf 25,4 Milliarden Euro. Neben einem Anstieg der Verkaufspreise um 4,1 Prozent zog der Mengenabsatz um 2,8 Prozent an.

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